Archiv-Beitrag vom 21.10.2008OB schreibt Brief: Kommunen fordern Beteiligung am Bildungsgipfel

In einem Brief an das zuständige Bundesministerium und die Mülheimer Landtagsabgeordneten unterstützt Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld – auch in ihrer Funktion als Präsidiumsmitglied des Deutschen Städtetages – die Forderung der Städte- und Gemeindevertretung, dass die Kommunen am Bildungsgipfel in dieser Woche beteiligt werden. "Das Thema Bildung ist eine nationale Herausforderung, die nur durch eine intensive Zusammenarbeit aller politischen Ebenen erfolgreich bewältigt werden kann. Deshalb fordern wir Bund und Länder auf, auch die Kommunen zum Bildungsgipfel einzuladen," so Dagmar Mühlenfeld.

Scharfe Kritik üben der Deutsche Städtetag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund an den Ländern, weil diese eine Teilnahme der Kommunen bisher abgelehnt haben. In einer entsprechenden Presseerklärung heißt es: "Der Bund stand einer Teilnahme der kommunalen Spitzenverbände wohlwollend gegenüber. Umso größer ist unser Befremden darüber, dass ausgerechnet die Länder ihre Kommunen ausbooten, obwohl es ihre Aufgabe wäre, sich für unsere Interessen einzusetzen."

Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld unterstützt die Forderung nach Beteiligung so: "Die Kommunen sind Träger einer Vielzahl von Bildungseinrichtungen, von Kindertagesstätten über Schulen bis hin zu den Volkshochschulen. Bei der frühkindlichen Bildung vor der Schule tragen sie die volle fachliche Verantwortung für die Kinderbetreuung."

Die Bildungsbiographie der Menschen spiele sich in den Städten und Gemeinden ab, so Mühlenfeld. Hier entscheide sich der Erfolg von Bildung, würden die Grundlagen für berufliche Perspektiven, gesellschaftliche Teilhabe und damit die Zukunftsfähigkeit einer Region gelegt. Vor diesem Hintergrund sei in Mülheim in den vergangenen Jahren das Engagement in der Bildung ausgeweitet und zusätzliche finanzielle Mittel eingesetzt worden.

 

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Stand: 21.10.2008

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