Archiv-Beitrag vom 23.07.2009Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld begrüßte Dr. Beate Reese als neue Museumsleiterin in Mülheim an der Ruhr

Am 16. Juli 2009 hat Dr. Beate Reese die Leitung des Kunstmuseums in der Alten Post in Mülheim an der Ruhr übernommen. Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld begrüßte die neue Museumsleiterin ganz herzlich an ihrem neuen Wirkungsort und wünschte ihr für die anstehenden Aufgaben viel Glück und Erfolg.

Bevor Beate Reese nach Mülheim kam war sie vierzehn Jahre als stellvertretende Leiterin und Wissenschaftlerin am Städtischen Kunstmuseum in Würzburg tätig. Dort zeigte sie sich maßgeblich mitverantwortlich für die Neukonzeption und Erweiterung der ehemaligen Städtischen Galerie. Auf 3600 qm Ausstellungsfläche und um die private Sammlung "Peter C. Ruppert. Konkrete Kunst in Europa nach 1945" erweitert, wurde diese 2002 in einem umgebauten Hafenspeicher als Museum im Kulturspeicher neu eröffnet. Doch auch mit den Museen und der Kunstszene des Ruhrgebiets und des Rheinlandes ist die 1960 in Lemgo/Ostwestfalen geborene Kunsthistorikerin bestens vertraut.

Das Kunstmuseum in Mülheim hat eine neue Leiterin: Dr. Beate Reese

Nach ihrem Studium an der Ruhr-Universität Bochum, das sie mit einer Promotion über die Melancholie in der Malerei der Neuen Sachlichkeit abschloss, begann sie ihre Museumstätigkeit als Volontärin am Karl Ernst Osthaus Museum in Hagen.

Ihre Arbeitsbereiche liegen im Bereich der klassischen Moderne, aber auch der zeitgenössischen Kunst. Hervorgetreten ist sie zuletzt mit der Wechselausstellung "LIEBE. LOVE – Paare", die nach Würzburg mit großem Erfolg im Gustav-Lübcke-Museum in Hamm gezeigt wurde. Ausstellungskooperationen gab es in Würzburg neben dem Ulmer Museum wiederholt mit dem Karl Ernst Osthaus Museum, dem Picasso Museum Münster und dem Kunstmuseum Ahlen.

Ihr Konzept für Mülheim sieht den weiteren Aus- und Aufbau der Museumspädagogik sowie die Ansprache neuer Besuchergruppen durch gezielte Angebote, Ausstellungen und Marketingmaßnahmen vor. Damit verbunden ist auch, die hochkarätigen Sammlungen des Hauses bekannter zu machen und gezielt Kooperationen mit dem neuen Medienhaus einzugehen, um diese kulturelle Mitte der Stadt weiter zu beleben.

Ihr Programm beginnen wird sie in Mülheim 2010 mit der Ausstellung "100 + 1 Jahr – Moderne Kunst an der Ruhr", in der das Museum mit seiner Geschichte, seiner Sammlung und auch der Stiftung Sammlung Ziegler im Mittelpunkt stehen wird. Mit dieser Ausstellung wird sich das Kunstmuseum in den Verband der RuhrKunstMuseen zur Kulturhauptstadt RUHR.2010 eingliedern.

Im regelmäßigen Turnus wird Dr. Beate Reese mit dem Team des Hauses in Mülheim eine größere Ausstellung konzipieren, die Künstler und Themen beider Sammlungen aufgreift und vorstellt. Anlässlich des 50. Todesjahres des Mülheimer Künstlers Werner Gilles plant sie für 2011 eine Ausstellung, die den Künstler in den Kontext von Weggefährten und Zeitgenossen, so Werner Heldt, stellt und auch nach den Nachwirkungen des Künstlers fragen wird.

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Stand: 23.07.2009

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