Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld besuchte Wohnstätte der Lebenshilfe

Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld besuchte in diesen Tagen die Wohneinrichtung der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung am Dümptener Springweg.

Die Oberbürgermeisterin (2.v.r.) im Gespräch mit den Heimbeiräten: von links: Thomas Schmidt, Ursula Bleikamp, Werner Senf und Norbert Dahlmann

Foto:Walter Schernstein

Neben der Information über "diese wichtige Einrichtung der Stadt" führte sie intensive Gespräche mit Bewohnern und den Heimbeiräten Ursula Bleikamp, Thomas Schmidt, Werner Senf und Norbert Dahlmann. Nachdem die Heimbeiräte der OB erzählt hatten, wie sie zum Beispiel bei der Organisation von Festen und Freizeitangeboten oder der Lösung hausinterner Probleme mit Rat und Tat gefragt sind, ging es auch um die Auswirkungen der Sozialpolitik. Im Gespräch mit der OB warnte der Geschäftsführer der Lebenshilfe, Hermann Pförtner, davor, dass der Landschaftsverband Rheinland aus Kostengründen dazu neige, das Modell des "betreuten Wohnens" zu Lasten der Wohnheimplätze auszubauen. Betreutes Wohnen sei eine "tolle Sache für die, die das bewältigen können", aber viele Geistigbehinderte seien damit einfach überfordert, so Pförtner. Und dann geben die Vertreter der Lebenshilfe der Oberbürgermeisterin noch ihre Idee eines "Service-Hauses" mit auf den Weg ins Rathaus. Dort könnten Wohnungen und Gemeinschaftsräume für vergleichsweise selbstständige Behinderte eingerichtet werden, die bei der Bewältigung ihres Alltages nur punktuelle Hilfen benötigen. Noch ist dies allerdings nur eine wage Planung.

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Stand: 07.05.2004

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