Oberbürgermeisterin nimmt den zeitlichen Druck aus dem Verfahren "Neuordnung der Grundschullandschaft"

Eine breite Beteiligung der betroffenen Schulgemeinden ohne zeitlichen Druck hatte Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld den Vertretern der Mülheimer Grundschulen im Rahmen der Bildungskonferenz zum Thema "Neuordnung der Grundschullandschaft" versprochen. Unmittelbar nach dem Treffen hat die OB das Amt für Kinder, Jugend und Schule beauftragt, mit der Planung der für die sechs Teilräume der Stadt verabredeten Veranstaltungen zu beginnen.

"Die Veranstaltungen sollen in einem kompakten Zeitplan im Februar/März stattfinden," so Dagmar Mühlenfeld. Damit werde der von den Betroffenen befürchtete "zeitliche Druck" aus dem Verfahren genommen. "Ich wünsche mir, dass alle Schulgemeinden möglichst bald auf den gleichen Informations- bzw. Diskussionsstand kommen," so die OB. Dazu gehörten auch die zugesagten Kostenaufstellungen für die erforderlichen Baumaßnahmen an den verschiedenen Schulgebäuden. "Wichtig ist mir," so Mühlenfeld," dass bei den zu treffenden Entscheidungen zukünftig qualitative Aspekte eine größere Rolle spielen." Gemeint sind u.a. die Individualisierung der Förderung, kulturelle Bildung, die Verbesserung der Fremdsprachenkompetenz.

Die OB schlägt zudem vor, dass einzelnen Veranstaltungen unter Beteiligung eines Fachvertreters der Oberen Schulaufsicht bei der Bezirksregierung oder aus dem Schulministerium erfolgen sollen. Eine entsprechende Anfrage in "Richtung Düsseldorf" laufe derzeit.

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Stand: 26.01.2007

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