Stadt beteiligt sich an Kork-Aktion

Kork ist ein wDie Korken werden zentral gesammelt und nach Süddeutschland in Werkstätten der Epilepsiezentren transportiert. In die Korksammlung gehören hauptsächlich aus Naturkork gestochene Wein- und Sektflaschenstöpsel.ertvoller und nur begrenzt nachwachsender Rohstoff.
Bis zu 80 Prozent aller Weine sind mit Kork verschlossen, was zwar für Weinkennende ein Maßstab für Kultur und guten Stil ist, aber auch zu großem Verlust des Rohstoffes führt. Jährlich fallen in Deutschland etwa 1,2 Milliarden Flaschenkorken an, woraus 32.000 Kubikmeter als ökologisch wertvolles Dämmgranulat für den Hausbau gebraucht werden. Nur ein Zehntel des Flaschenkorks wird dem Sauerstoffkreislauf zugeführt.

Die Stadt Mülheim an der Ruhr hat sich daher zum Ziel gesetzt, möglichst viel der im Stadtgebiet abfallenden Korken zu sammeln und zu recyclen. Dabei können auch Sie mithelfen. Die Bürgerinnen und Bürger werden deshalb gebeten, ihre Abfallkorken bei den Sammelstellen abzugeben.

Sammelstellen für Naturkork

Was geschieht mit den gesammelten Korken?

Die Korken werden zentral gesammelt und nach Süddeutschland in Werkstätten der Epilepsiezentren transportiert. Dort wird an mehreren Dauerarbeitsplätzen für Menschen mit Behinderungen aus den Korken ein Granulat zur Hohlraumdämmung von Gebäuden und zur Beimischung für Leichtlehmziegel hergestellt. Damit wird sowohl ein ökologischer als auch ein sozialer Nutzen erzielt. Der Naturstoff Kork mit seinen hervorragenden physikalischen, mechanischen und chemischen Eigenschaften, kann bei der Wärmedämmung synthetische Produkte, die unter verschiedenen Gesichtspunkten problematisch sind, teilweise ersetzen.

In die Korksammlung gehören:

  • Aus Naturkork gestochene Wein- und Sektflaschenstöpsel
  • Aus Korkgranulat gepresste Weinflaschenstöpsel
  • Unbehandelte Verschnittabfälle von Korkplatten, Korktapeten und ähnliche
  • Reine Korkreste aus verschiedenen Anwendungsgebieten, beispielsweise Dekorationsstücke

Nicht in die Korksammlung gehören:

Korkverbunde wie zum Beispiel Kork mit anhaftenden Lacken, Bitumen und Klebstoffen oder Holz-, Kunststoff- sowie Metallteilen.

Kontakt


Stand: 02.10.2017

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