Die Stadt beteiligt sich an Korkaktion
Da Kork ein so wertvoller und nur begrenzt nachwachsender Rohstoff ist, sind die Flaschkorken zum Wegwerfen zu schade. Jährlich fallen in Deutschland etwa 1,2 Millarden Flaschen-korken an. Daraus könnten 32.000 Kubikmeter ökologisch wertvolles Dämmgranulat für den Hausbau werden. Bisher wird nur ein Zehntel des Flaschenkorks dem Sauerstoffkreislauf zugeführt.
Mehr als 80 % aller Weine sind mit einem Korken verschlossen, der nicht nur für Weinkenner ein Maßstab für Kultur und guten Stil ist. Die Stadt Mülheim an der Ruhr hat sich daher zum Ziel gesetzt, möglichst viele der ím Stadtgebiet anfallenden Korken zu sammeln und dem Recycling zuzuführen. Die Bürgerinnen und Bürger werden deshalb gebeten, ihre Abfall- Korken bei den unten genannten Sammelstellen abzugeben. Neben der Abfallvermeidung erreichen Sie damit die Weiterverarbeitung eines hochwertigen Naturprodukts, das in seiner neuen Form zur Energieeinsparung beiträgt. Gleichzeitig tragen Sie dazu bei, die Korkeichenbestände vor Übernutzung zu schützen und so langfristig zu sichern.
Sammelstellen für Naturkork:
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An der Information des KommunikationsCenters, Rathausfoyer Ruhrstr.1
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In der Bürgeragentur auf der Schloßstraße 22 / Ecke Löhberg
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An der Information des Technischen Rathaus, Hans-Böckler-Platz 5
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In der Verbraucherzentrale, Leineweberstraße 54
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Beim Diakonischen Werk Mülheim, Auerstraße 49 ("Teestube") oder Kaiserstraße 10 ("Weltladen")
Was geschieht mit den gesammelten Korken?
Die Korken werden zentral gesammelt und nach Süddeutsch-land in Werkstätten der Epilepsiezentren transportiert. Dort wird an mehreren Dauerarbeitsplätzen für Menschen mit Behinderungen aus den Korken ein Granulat zur Hohlraumdäm-mung von Gebäuden und zur Beimischung für Leichtlehmziegel hergestellt. Damit wird sowohl ein ökologischer als auch ein sozialer Nutzen erzielt. Der Naturstoff Kork mit seinen hervor-ragenden physikalischen, mechanischen und chemischen Eigenschaften, kann bei der Wärmedämmung synthetische Produkte, die unter verschiedenen Gesichtspunkten problematisch sind, teilweise ersetzen.
In die Korksammlung gehören:
- aus Naturkork gestochene Wein- und Sektflaschenstöpsel
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aus Korkgranulat gepresste Weinflaschenstöpsel
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unbehandelte Verschnittabfälle von Korkplatten, Korktapeten usw.
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reine Korkreste aus verschiedenen Anwendungsgebieten, z.B. Dekorationsstücke
Nicht in die Korksammlung gehören:
Korkverbunde wie z.B. Kork mit anhaftenden Lacken, Bitumen und Klebstoffen oder Holz-, Kunststoff- sowie Metallteilen.
Kontakt
Stand: 23.02.2011














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