Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier (BIWAQ) - Arbeit für Eppinghofen und die Innenstadt

Logo Europäische Sozialfonds für Deutschland, ESFIn der Zeit vom 1. Oktober 2015 bis zum 31. Dezember 2018 sollen 220 (langzeit)arbeitslose Frauen und Männer in Eppinghofen und der Innenstadt über das ESF-Bundesprogramm BIWAQ erreicht werden. Vorrangig Menschen mit Migrationshintergrund werden bei der Integration in Arbeit kultursensibel unterstützt, ihre Lebensbedingungen und -verhältnisse verbessert und Zusammenhalt und kulturelles Zusammenleben im Quartier gefördert.

Dafür erhält die Sozialagentur der Stadt Mülheim an der Ruhr 1.272.934 Euro aus Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und aus Fördermitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF). Als eigene Mittel wird die Sozialagentur 141.437 Euro zur Verfügung stellen, so dass insgesamt 1.414.371 Euro für die Umsetzung des Projektes in Eppinghofen und der Innenstadt zur Verfügung stehen.

Förderung von Kooperationen im Stadtteil

Während der Teilnahme sollen Männer und Frauen praktische Erfahrungen in verschiedenen Berufsfeldern durch Berufsfelderkundungen, Betriebsbesichtigungen und Praktika machen und eigene Talente und Kompetenzen durch (arbeits)praktisches Erproben kennenlernen und erleben. Angestrebt wird, dass mehr als jeder fünfte von ihnen nach seiner Teilnahme eine abhängige oder selbständige Beschäftigung hat. Gleichzeitig sollen Kooperationen im Stadtteil gefördert, aufgebaut und intensiviert werden. Durch Anerkennung und Akzeptanz des Engagements von Menschen mit Migrationshintergrund soll sich die Wahrnehmung von „Migranten“ verändert. Das soziale Miteinander soll durch Steigerung des bürgerschaftlichen Engagements gefördert werden.

Dies soll mit Unterstützung migrantenspezifischer Netzwerke, Akteure und Orte, aber auch durch Netzwerke und Orte mit „interkulturellem Potenzial“, die von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund gleichermaßen genutzt werden, gelingen. Dazu gehört vorrangig das Stadtteilmanagement Eppinghofen - insbesondere im Bereich des freiwilligen bürgerschaftlichen Engagements von und für Migranten und als Ort der Begegnung und Anlaufstelle im Quartier.

Das Bildungsnetzwerk Eppinghofen, die Integrationsagentur Eppinghofen der Caritas Mülheim, das Centrum für bürgerschaftliches Engagement (CBE), die Industrie- und Handelskammer für Essen, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen, die Kreishandwerkerschaft Mülheim an der Ruhr – Oberhausen, das Mülheimer Bündnis für Familie, die Mülheim & Business GmbH, die Job.Service GmbH (jsg), das Netzwerk der Generationen, die Heinrich-Thöne-Volkshochschule (VHS), der Mülheimer SportService (MSS) und der Mülheimer Sportbund e. V. (MSB), haben schon ihre Bereitschaft zur Unterstützung dieser Ziele zugesagt.

Das Modellprojekt „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier (BIWAQ)“ – Arbeit für Eppinghofen und die Innenstadt“ wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und aus Fördermitteln des Europäischen Sozialfonds und die Sozialagentur, Jobcenter Mülheim an der Ruhr gefördert.

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Stand: 19.09.2017

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