Archiv-Beitrag vom 08.02.2008Perspektiven für zwei katholische Kindertageseinrichtungen in Sicht

Am Donnerstag, 7.2.2008, fand auf Einladung des Amtes für Kinder, Jugend und Schule ein Gespräch mit freien Trägern von Kindertageseinrichtungen und interessierten Dritten über alternative Lösungsmöglichkeiten für die von Schließung betroffenen katholischen Kindertageseinrichtungen in Mülheim an der Ruhr statt. Neben Barbara Wagner vom Kita-Zweckverband des Bistums Essen waren Vertreter von verschiedenen freien Trägern und eine Elternratsvertreterin der Einladung gefolgt.

Nach einer Begrüßung durch den Jugenddezernenten Peter Vermeulen erläuterte Barbara Wagner das Ergebnis der Verwaltungsratssitzung des Kita-Zweckverbandes vom 28. Januar 2008, in der u.a. über die Zeitschiene der Schließungen der drei Einrichtungen in Mülheim an der Ruhr entschieden wurde. Danach wurden die mit dem Amt für Kinder, Jugend und Schule abgesprochenen zeitlichen Schließungsschritte bestätigt, wobei im Falle eines Trägerwechsels im Einzelfall auch ein früherer Zeitpunkt des Überganges möglich ist.

Nach dem Ergebnis der Gesprächsrunde zeichnen sich aus heutiger Sicht folgende Perspektiven bzw. Lösungen ab: Für die Tageseinrichtung für Kinder Auf den Hufen wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer Übernahme der Trägerschaft durch das Raphaelhaus kommen.

Für die Tageseinrichtung für Kinder an der Kämpchenstraße wurde seitens eines privaten Trägers grundsätzliches Interesse an der Übernahme der Einrichtung geäußert. Zwischen dem privaten Träger, der namentlich noch nicht genannt werden möchte, und dem Kita-Zweckverband wurde vereinbart, in den nächsten Tagen ebenfalls Gespräche aufzunehmen. Hier wird es voraussichtlich in den nächsten Wochen zu einer Klärung kommen.

Als Ersatz für die von Schließung betroffene Katholischen Tageseinrichtung der Gemeinde St. Engelbert an der Vereinstraße zeichnet sich dagegen noch keine Lösung ab. Bekanntlich befindet sich diese Einrichtung als Übergangslösung in einer Containeranlage, die spätestens zum 1. Ausgust 2010 aufgegeben werden muss. Ein Ersatzstandort steht dafür z. Zt. nicht zur Verfügung. Alternativ zur Suche nach einem anderen Träger und neuen Räumlichkeiten für diese Einrichtung bat Jugendamtsleiter Dieter Schweers die anwesenden Trägervertreter zu prüfen, ob ggf. eine Erweiterung benachbarter Einrichtungen möglich ist, um die wegfallenden Plätze zu kompensieren. Sollten alle Bemühungen scheitern, wird die Stadt als öffentlicher Jugendhilfeträger, so Dieter Schweers, eine Lösung finden. Er ist zuversichtlich, dass auch zukünftig der Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz in Mülheim an der Ruhr gewährleistet werden kann.

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Stand: 11.02.2008

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