Problemlos: Neuer ePass jetzt beim Bürgeramt
Wer seit Anfang November 2007 einen neuen Reisepass beantragt, der muss sich an eine neue Prozedur gewöhnen: Die Mitarbeiter des Bürgeramtes an der Löhstraße bitten den Antragssteller, seine beiden Zeigefinger abwechselnd in den Fingerabdruckscaner zu legen. Viele Bürger haben die Prozedur für den neuen "ePass" - erkennbar an einem kleinen Symbol auf der Vorderseite - schon hinter sich. Das macht keine "blauen Finger", denn die biometrischen Daten werden elektronisch erfasst. Der ePass, den es seit 2005 gibt, hat einen Chip unter seinem - immer noch - weinroten Deckel, der die biometrischen Merkmale, also vom Passbild und bei den neuen Pässen auch die der Fingerabdrücke speichert. Daher sind die Fingerprints nicht mit dem bloßen Auge zu erkennen, man benötigt ein spezielles Lesegerät, über das Beamte in der Personenkontrolle verfügen.
Seit 1. November 2007 kann im Mülheimer Bürgeramt der neue ePass beantragt werden. Tanja Schulz bei der Übertragung des Fingerabdrucks auf den Computerchip im Pass.
Foto: Walter Schernstein
Begründet wird die Einführung der neuen Personaldokumente mit erhöhter Fälschungssicherheit. Fingerabdrücke sind einzigartig: Damit werde eine noch bessere Identifizierung von Reisenden und besserer Schutz vor Missbrauch durch Kriminelle oder Terroristen erreicht, so Reinhard Kleibrink, Leiter des Bürgeramtes. 59 Euro kostet ein neuer Reisepass, der etwa vier Wochen nach der Antragstellung bereitliegt. Wer sein neues Dokument schneller benötigt, kann einen "Expresspass" innerhalb von drei bis vier Tagen bekommen, was allerdings 91 Euro kostet. Die alten Dokumente gelten weiterhin bis ihrem Ablaufdatum, erläutert Reinhard Kleibrink.
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Stand: 15.11.2007














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