Professor Dr. Hans Mommsen spricht zur Bedeutung des 20. Juli
Vor 60 Jahren, am 20. Juli 1944, scheiterte das Attentat Claus Schenk Graf von Stauffenbergs und anderer auf Adolf Hitler. Mit einer Podiumsdiskussion erinnert die Stadt Mülheim an der Ruhr an diesen Tag.
Auf Einladung von Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld wird der international renommierte Historiker Professor Dr. Hans Mommsen (FOTO) über das Thema "Die Bewegung des 20. Juli 1944 und die politische und soziale Neuordnung Deutschlands" sprechen. Auf dem Podium diskutieren mit ihm Professor Dr. Ulrich Borsdorf vom Ruhrlandmuseum Essen, Dr. Ulrich Heinemann, Ministerium für Schule, Jugend und Kinder (Düsseldorf), sowie Privatdozent Dr. Michael Zimmermann vom Dezernat für Bildung und Kultur der Stadt Essen. Die Moderation übernimmt Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld. "Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, mit Prof. Dr. Hans Mommsen und den anderen Podiumsteilnehmern eine so hochkarätige Veranstaltung in Mülheim an der Ruhr anbieten zu können", sagt Dagmar Mühlenfeld. Die Diskussionsrunde sei ein Höhepunkt in der Reihe der Veranstaltungen zur Zeitgeschichte, die die Stadt ihren Bürgern und Bürgerinnen in den vergangenen Jahren angeboten habe. "Das Verständnis unserer deutschen Vergangenheit ist Voraussetzung für die Gestaltung einer friedlichen und gerechten Zukunft in unserem Land", begründet die Oberbürgermeisterin ihr Engagement. Unmittelbare Bedeutung für Mülheim an der Ruhr erlangt der 20. Juli 1944 durch Oberstleutnant im Generalsstab (i.G.) Günter Smend. Wie das Stadtarchiv herausgefunden hat, wurde Smend, der als Schüler in Mülheim gewohnt hatte, den Widerstandskreisen des 20. Juli 1944 zugerechnet und später hingerichtet. Die Veranstaltung der Stadtkanzlei beginnt am Dienstag, 20. Juli 2004, um 19 Uhr im Museum "Alter Post" in Mülheim an der Ruhr. Der Eintritt ist frei.
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Stand: 19.07.2004













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