Projekt "Schulleitungscoaching"
Mitte Februar 2008 wurde mit der Unterzeichnung eines Letters of Intent durch die Kooperationspartner der Projektauftakt in der Aula der Realschule Stadtmitte gefeiert. Gleichzeitig wurden eingeladene Unternehmensvertreter und Schulleitungen über das Projekt informiert. Ziel der Veranstaltung war es, den Beratungsbedarf der Schulen zu ermitteln und aus den Reihen bzw. dem Umfeld der Unternehmen potenzielle SeniorExperten zu gewinnen.
Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld begreift das Coaching-Programm als große Bereicherung für die Stadt: "Die Stärkung eines Wirtschaftsstandorts muss schon in der Schule beginnen. Von einem Projekt wie "Schulleitungscoaching durch SeniorExperten NRW", in dem wertvolles Wissen aus der Wirtschaftswelt für die Schulen nutzbar gemacht wird, kann die Bildungsregion Mülheim an der Ruhr ganz erheblich profitieren."
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Bei der Unterzeichung der Vereinbarung - von links: Peter Vermeulen (Dezernent Schule, Jugend und Kultur), Christa Stocks (Schulamt), Roland Berger (Stiftung Partner für Schule NRW), Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld, Elisabeth Schulte (UnternehmerverbandsGruppe e.V), Dr. Bernhard Lorentz (Stiftung Mercator), Heinz-Jürgen Guß (Industrie- und Handelskammer für Essen, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen zu Essen). Foto: Walter Schernstein
Schulen erhalten Beratung in Marketing, Budgetierung sowie Personal- und Qualitätsmanagement
Externe Berater aus der Region werden die Schulleitungen ehren-amtlich, langfristig und nachhaltig in Bereichen wie Projekt-management und -controlling, inner- und außerschulisches Marketing, Budgetierung, Personal- und Qualitätsmanagement sowie Öffentlichkeitsarbeit coachen. Mit der heutigen Auftaktveran-staltung beginnt in Mülheim an der Ruhr die Phase der Rekrutierung der SeniorExperten, der Bedarfsermittlung der Mülheimer Schulen sowie der darauf folgenden Qualifizierung der gewonnenen Berater für den Schulbereich. "Die Stiftung
Individuelles, problemorientiertes und praxisnahes Coaching
Die für Mülheim an der Ruhr geplanten Schulleiterqualifizierungen sollen nicht in starrer Seminarform, sondern individuell problem-orientiert, praxisnah und ortbezogen durchgeführt werden. Die Experten werden vor ihrem Einsatz an den Teilnehmerschulen für die beratende Tätigkeit im Schulbereich speziell qualifiziert. Dadurch können passgenaue Problemlösungen für die einzelnen Schulen entwickelt werden. "Die Stiftung Partner für Schule NRW ist in ihren Projekten stets um einen fruchtbaren Austausch zwischen Schule und Wirtschaft bemüht. Indem bei "Schulleitungs-coaching durch SeniorExperten NRW" zunächst die Schulberater für die Belange und Bedingungen der Schulwelt sensibilisiert und qualifiziert werden, können in der Coachingphase den teilnehmen-den Schulleiterinnen und Schulleitern passgenaue Handlungs-konzepte für die schulische Praxis zur Verfügung gestellt werden" verspricht
Auszeichnung für NRW-Seniorexperten
"Schulleitungscoaching durch SeniorExperten NRW" ist "Ausge-wählter Ort im Land der Ideen". Damit ist das Projekt Teil der Veranstaltungsreihe "365 Orte im Land der Ideen", die gemeinsam von der Standortinitiative "Deutschland - Land der Ideen" und der Deutschen Bank durchgeführt wird.
Die Stiftung Mercator trägt ihren Namen nach dem berühmten Duisburger Kartographen Gerhard Mercator und wurde 1996 von der aus Duisburg stammenden Handelsfamilie Karl Schmidt gegründet. Sie fördert Projekte für bessere Bildungsmöglichkeiten an Schulen und Hochschulen. Im Sinne Gerhard Mercators unterstützt sie Vorhaben, die den Gedanken der Weltoffenheit und der Toleranz durch interkulturelle Begegnungen mit Leben erfüllen und die den Aus-tausch von Wissen und Kultur anregen. Dem Ruhrgebiet, der Heimat der Stifterfamilie, fühlt sie sich in besonderer Weise verpflichtet. Die Stiftung engagiert sich in den Förderschwerpunkten "Wissenschaft stärken", "Kinder und Jugendliche fördern" und "Kulturen verstehen, Toleranz lernen".
Die Stiftung Partner für Schule NRW, Stiftung der Wirtschaft und der Landesregierung NRW, wurde im Jahre 2003 gegründet, um Kooperationen zwischen Schulen und Unternehmen in Nordrhein-Westfalen systematisch zu fördern. Mittlerweile engagieren sich 28 Stifter, die Bandbreite der beteiligten Firmen reicht dabei vom Mittelständler bis hin zum global aufgestellten Großkonzern. Gemeinsam mit den Unternehmen entwickelt die Stiftung Partner für Schule NRW zahlreiche Projekte zur Entwicklung und Profilierung der Schulen in Nordrhein-Westfalen. Ziel aller Projekte ist es, privatwirtschaftliche Ressourcen und Kompetenzen der Unternehmen für die Schulen des Landes nutzbar zu machen. Weitere Informationen unter: www.partner-fuer-schule.nrw.de
Stimmen der regionalen Projektpartner zum Auftakt von "Schulleitungscoaching durch SeniorExperten NRW" in Mülheim an der Ruhr:
Heinz-Jürgen Guß, Industrie- und Handelskammer für Essen, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen zu Essen: "In unserer Region ballen sich wirtschaftliche Kraft und Kompetenz auf vielen Feldern. Wichtigster Erfolgsfaktor ist der Mitarbeiter mit seinem Fachwissen. Die Firmen sind gut beraten, hier für qualifizierten Nachwuchs zu sorgen. Dabei spielen die Schulen eine ganz wichtige Rolle, denn je besser sie aufgestellt sind, umso mehr können sie die Voraus-setzungen für ausbildungsfähige junge Menschen schaffen. Dies unterstützen wir als IHK."
Christa Stocks, Schulamt für die Stadt Mülheim an der Ruhr: "Auf dem Weg hin zur eigenverantwortlichen Schule, deren Leitung Management-tätigkeiten ausüben muss, brauchen unsere Schulen unternehmerische und pädagogische Unterstützung. Durch das Coaching der SeniorExperten werden die Mülheimer Schulleitungen dafür qualifiziert, ihre neuen Aufgaben selbstständig und professionell zu meistern."
Elisabeth Schulte, UnternehmerverbandsGruppe e.V: "Wir als UnternehmerverbandsGruppe e.V. bemühen uns schon seit vielen Jahren um eine gewinnbringende Verzahnung von Schule und Wirtschaft, z.B. in unseren Arbeitskreisen Schule/Wirtschaft. Durch ein Projekt wie "Schulleitungscoaching durch SeniorExperten NRW" kann der Wirtschaftsstandort Mülheim an der Ruhr langfristig gestärkt werden, da von einer weiteren Professionalisierung des Schulwesens letztendlich auch die Unternehmen der Region profitieren werden."
Kontakt
Stand: 20.02.2008














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