Rauchmeldertag am 13. Juli im FORUM

Am kommenden Freitag, dem 13. Juli, ist wieder Rauchmeldertag – er könnte ein Glückstag sein! Denn an diesem bundesweiten Aktionstag der Feuerwehren, der Schornsteinfeger und der Kampagne "Rauchmelder retten Leben" wird aufgerufen, Rauchmelder von geprüfter Qualität zu kaufen, diese zu installieren und regelmäßig zu prüfen, damit sie im Brandfall Leben retten können.

In Mülheim werden 3.000 Rauchmelder verschenkt

In Mülheim wird die Feuerwehr zusammen mit den Mülheimer Schornsteinfegern am Freitag im FORUM auf der Aktionsfläche (Erdgeschoß) einen Infostand aufbauen, an dem sich interessierte Bürgerinnen und Bürger in der Zeit von 10 bis 16 Uhr über Rauchmelder informieren und beraten lassen können. Diese Aktion richtet sich sowohl an Mieter, als auch an Vermieter.

Als Highlight der Aktion verschenken Feuerwehr und Schornsteinfeger 3.000 Rauchmeldergutscheine. Diese Gutscheine wurden von den Mülheimer Baumärkten "Hagebau", "Praktiker" und "toom" zur Verfügung gestellt und können dort gegen Rauchmelder kostenlos eingetauscht werden: Ein Geschenk das Leben retten kann!

Zwei Drittel aller Haushalte sind noch immer

ungeschützt

Noch immer schützen laut Forsa-Umfrage nur 31 Prozent der Deutschen ihr Heim mit einem Rauchmelder. Weitere fünf Prozent besitzen einen Rauchmelder, haben diesen aber nicht installiert. Viele Menschen verwenden Rauchmelder mit Batterien, die jährlich ausgetauscht werden müssen, und vergessen dann den Batteriewechsel. Ein gefährliches Leben in vermeidlicher Sicherheit. Insgesamt ist die Ausstattung mit Rauchmeldern bei Singles und älteren Menschen deutlich unterrepräsentiert gegenüber Familien mit Kindern, so Forsa.



TIPPS der Feuerwehr:

1. Rauchmelder kaufen.

Rauchmelder sind Lebensretter. Allerdings nur, wenn sie von geprüfter, guter Qualität sind. Die Feuerwehr empfiehlt Rauchmelder nach DIN EN 14604. Diese Produkte werden von der VdS Schadenverhütung anhand der Vorschriften der europaweit geltenden Norm geprüft.

2. Rauchmelder installieren.

Viele Rauchmelder werden in bester Absicht gekauft, dann aber nie installiert. Im Keller oder auf dem Schrank haben die kleinen Lebensretter keine Wirkung. Die Feuerwehren, Schornsteinfeger und das Forum Brandrauchprävention rufen eindringlich dazu auf, die gekauften Rauchmelder auch zu installieren. Nur dann wird Freitag der 13. ein Glücktag sein.

3. Bei großen Wohnungen und Häusern beim Kauf auf Vernetzungsmöglichkeiten achten.

Wer in einem Haus oder einer großen Wohnung lebt, sollte beim Kauf von Rauchmeldern auf Vernetzungsmöglichkeiten der batterie- oder netzbetriebenen Rauchmelder (per Funk und/oder Kabel) achten. Durch eine Vernetzung der Geräte wird sichergestellt, dass im Brandfall sämtliche Melder alarmieren und Sie so rechtzeitig über die Gefahr informiert werden. Wichtige Sekunden im Ernstfall können Leben retten.

4. Nach dem Urlaub Rauchmelder testen.

Bei batteriebetriebenen Rauchmeldern wird die Notwendigkeit des Batteriewechsels zirka 30 Tage, bevor die Batterie entladen ist, durch einen wiederkehrenden Signalton angekündigt. Die 9-Volt-Batterie in einfachen Rauchmeldern hält in der Regel ein Jahr. Daher sollte zur Sicherheit nach dem Urlaub und jeder längeren Abwesenheit ein Rauchmelder mittels Prüfknopf auf seine Funktionsfähigkeit hin getestet werden.

Die Feuerwehren empfehlen für mehr Sicherheit, nur Rauchmelder mit Langzeit-Batterien mit einer Lebensdauer von bis zu zehn Jahren zu verwenden. So werden Wartung und Wechsel der Batterien gering gehalten und leisten gleichzeitig einen Beitrag zum Umweltschutz.

Kontakt


Stand: 06.07.2007

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