Archiv-Beitrag vom 24.09.2010Regionalbudget für die Region MEO

Regionales Technologiemanagement MEOtec nimmt die Arbeit auf – Oberbürgermeister geben Startschuss für interkommunales Projekt

Die drei Oberbürgermeister der Städte Mülheim an der Ruhr, Essen und Oberhausen haben heute (24.9.2010) den Förderbescheid für ein „Regionalbudget“ erhalten.
Mit diesem vom Land und von der EU bereitgestellten Mitteln werden die drei Städte die Arbeit des regionalen Technologiemanagements MEOtec in der Region Mülheim an der Ruhr-Essen-Oberhausen (MEO) aufnehmen. Dagmar Mühlenfeld, Reinhard Paß und Klaus Wehling begrüßten die Einrichtung von MEOtec als Chance für hochspezialisierte Technologieunternehmen in der MEO-Region, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern und die Innovationsfähigkeit zu erhöhen.

 

v.l.: OB Klaus Wehling, Joachim Neuser, OB Dagmar Mühlenfeld und OB Reinhard Paß

v.l.: OB Klaus Wehling, Joachim Neuser, OB Dagmar Mühlenfeld und OB Reinhard Paß

 

Bei der Pressekonferenz übergab ein Vertreter des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen den formellen Zuwendungsbescheid in Höhe von knapp 600.000 Euro.
Träger des interkommunalen Projekts sind die Wirtschaftsförderungen der drei Städte Mülheim an der Ruhr, Essen und Oberhausen. Im Rahmen des Projekts soll der technologieorientierte Mittelstand durch die Vernetzung von Unternehmern und Experten unterstützt werden. Essens Oberbürgermeister Reinhard Paß erklärte: „Für die vielen in Essen und in der Region beheimateten Technologieunternehmen bietet das Projekt die Chance, sich noch effektiver für die Welt von morgen zu rüsten. Ich setze großes Vertrauen in die Zukunftsfähigkeit und Leistungsstärke des Mittelstandes, die unseren Standort und das Arbeitsplatzangebot positiv prägen.“

Zum Angebot zählen Innovationsgespräche, gemeinsame Messebesuche, Innovationsforen und Workshops in denen die Fragen der Wettbewerbsfähigkeit und der Produktentwicklung bearbeitet werden, sowie der Aufbau eines Technologieportals, in dem unternehmerische Kooperationsmöglichkeiten und eine Wissensdatenbank aufgeführt werden. Für das Projekt werden zwei Mitarbeiter eingestellt. Der Projektzeitraum beträgt zunächst zwei Jahre. Das Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung und des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Ziel-2-Programms kofinanziert, um Regionen bei der Entwicklung oder Fortführung einer stärkenorientierten regionalen Wirtschaftsförderung zu unterstützen.

Unterstützung und Hilfe für Unternehmen

„Das im Rahmen des Regionalbudgets umzusetzende regionale Technologiemanagement unterstützt und hilft Unternehmen, sich auf Veränderungen und auf den härteren Wettbewerb im Kampf um Fachkräfte und Aufträge einzustellen“, sagt Mülheims Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld. „Durch MEOtec können wir Impulse zur Sicherung neuer Arbeitsplätze geben.“ Klaus Wehling, Oberbürgermeister der Stadt Oberhausen, ergänzt: „Die schnell wachsenden Anforderungen der globalen Wirtschaft an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in mittelständischen Unternehmen können nur durch eine gezielte und planvolle Personalentwicklung der Unternehmen vor Ort begegnet werden. Das Projekt MEOtec eröffnet in hervorragender Weise diesen Unternehmen die Möglichkeit, ihr Personal auf die Herausforderungen der Zukunft durch passgenaue Qualifizierungen und Fortbildungen noch besser vorzubereiten.“

 

v.l.: Jürgen Schnitzmeier (Geschäftsführer Mülheim & Business GmbH), Frank Lichtenheld (Geschäftsführer Wirtschaftsförderung Oberhausen GmbH, Joachim Neuser und Jochen Fricke (Stellv. Geschäftsführer EWG - Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH)

v.l.: Jürgen Schnitzmeier (Geschäftsführer Mülheim & Business GmbH), Frank Lichtenheld (Geschäftsführer Wirtschaftsförderung Oberhausen GmbH, Joachim Neuser und Jochen Fricke (Stellv. Geschäftsführer EWG - Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH)

 

In der MEO-Region sind rund 800 hochspezialisierte Technologieunternehmen tätig. Zielgruppe sind Unternehmen folgender Wirtschaftszweige: Engineering; Mess-, Steuer-, Regeltechnik, Analytik und Beratung; Herstellung von Metallerzeugnissen; Herstellung von elektrischen Ausrüstungen; Energieerzeugung; Maschinenbau; Industrieanlagenbau; Industrieservice; Wasserversorgung; Abwasserbehandlung; Recycling; Bauwirtschaft. Sitz der regionalen Geschäftsstelle MEOtec ist das HAUS Der WIRTSCHAFT in der Wiesenstraße 35 in Mülheim an der Ruhr.


In dem regionalen Technologiemanagement arbeiten folgende Partner zusammen:
Mülheim & Bussiness GmbH Wirtschaftsförderung (www.muelheim-business.de) EWG - Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (ww.ewg.de) WFO - Wirtschaftsförderung Oberhausen GmbH (www.wfo-gmbh.de) Universität Duisburg-Essen (www.uni-due.de) Hochschule Ruhr West (www.hochschule-ruhr-west.de) FOM - Hochschule für Oekonomie und Management GmbH (www.fom.de) Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik – UMSICHT (www.umsicht.fraunhofer.de) IHK für Mülheim an der Ruhr, Essen und Oberhausen zu Essen (www.essen.ihk24.de) Handwerkszentrum Ruhr, Zentrum für Umwelt und Energie (www.hwk-duesseldorf.de/uzh) Agentur für Arbeit (www.arbeitsagentur.de) NRW Regionalagentur MEO (www.ra-meo.de) Zenit GmbH (www.zenit.de) Essener Technologie- und Entwicklungs-Centrum GmbH – ETEC (www.etec.de) TZU Management GmbH (www.tzu.de) ZukunftsZentrumZollverein, Triple Z (www.triple-z.de) Innoexperience e.V. (www.innoexperience.de)


Mehr Infos zum regionalen Technologiemanagement finden Sie auf der Internetseite der MEOtec.

Weitere Informationen erhalten Sie ebenfalls bei der Mülheim & Business GmbH 

 

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Stand: 21.07.2011

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