Rennbahn Raffelberg

Auf einem 68 ha großen, von der Stadt Mülheim an der Ruhr gepachteten Terrain, befindet sich die Rennbahn. Nur fünf Minuten vom Verkehrsknotenpunkt Duisburg-Kaiserberg entfernt, ist sie die damit verkehrsgünstigste Galopprennbahn im westdeutschen Raum.

Mülheimer Rennverein Rafffelberg e.V.: Immer eine Nasenlänge voraus

 

 

 

 

 

 

 


Eingeweiht am 29. September 1910, ist sie eine der ältesten und traditionsreichsten Mülheimer Sportstätten.

Sie war während des Krieges durch Luftangriffe und Plünderungen stark in Mitleidenschaft gezogen, deshalb wurde 1945 sofort mit der Renovierung begonnen. Im Oktober 1946 fand endlich wieder ein Renntag statt.

Am 2. September 1947 wurde der Verein in Mülheim-Duisburger Rennverein Raffelberg (Mülheim, Duisburg, Oberhausen) unbenannt. Dann gelang Karl-Heinz Busch ein Deal, denn nach schwierigen Verhandlungen holte er das älteste klassische Galopprennen, den dreijährigen Stuten vorbehaltenen Preis der Diana, nach Mülheim.

Das Jahr 1949 gehörte wieder Busch, der Mülheim an die Spitze des deutschen Galoppsports bringen wollte. Neben dem Silbernen Band der Ruhr, dem Deutschen Stutenpreis, dem Westdeutschen Hürdenrennen und dem Preis der Stadt Mülheim sowie den schon seit 1931 traditionell am Raffelberg ausgetragenen Winterrennen, zog er mit der Goldenen Peitsche eine Volksveranstaltung "aus dem Ärmel". Das Orakel der Zwei- und Dreijährigen kamen 1950 hinzu.

Im Preis der Winterkönigin sollte ab 1959 die beste zweijährige deutsche Stute ermittelt werde. Diese Prüfung entwickelte sich zu einer der sportlich wertvollsten Prüfungen, die auf deutschen Bahnen für die Vertreterinnen des jüngsten Jahrgangs ausgeschrieben wurden. Als erste Siegerin ging Ankerkette, mit Hein Bollow im Sattel, in die Geschichte dieses Rennens ein.

Im März 1960 kündigte das Präsidium auf der Jahreshauptversammlung die Renovierung der Bahn an. Dieses war auch nötig, denn wolkenbruchartiger Regen und die Verstopfung des Abwässerkanals sorgte im September für eine Überflutung des Bahngeländes. Dieses wiederholte sich im Frühjahr 1961, so dass der Preis der Diana, nach Krefeld verlegt wurde. Für den im April 1961 gewählten Vorstand hatte Sparsamkeit weiterhin Priorität. Deshalb fand 1962 aus Kostengründen der Deutsche Stutenpreis letztmalig in Mülheim statt.

Die Einführung des Rennbahnfernsehens und die Anschaffung einer neuen Startmaschine waren 1968 spürbare Verbesserungen im sportlichen Bereich.

Die ausgesetzten Rennpreise überschritten 1972 erstmals die Millionenhöhe. Der Kostenaufwand für die im Verlauf von zwei Jahren durchgeführten Renovierungsarbeiten des Bahngeländes betrug 306.775 Euro. Am 5. November 1978 durchbrach der Mülheimer Rennverein eine Schallmauer: Mit einer Höhe von umgerechnet 569.801,60 Euro erzielte er erstmals in der Vereinsgeschichte einen siebenstelligen Wettumsatz.

Am 14. September 1979 leitete Oberbürgermeister Dieter aus dem Siepen mit dem ersten Spatenstich die umfangreichen, finanziell von Land und Kommune geförderten und sich bis in den Sommer 1980 erstreckenden Umbauarbeiten auf dem Rennbahngelände ein. Die alten Totogebäude werden abgerissen und durch neue ersetzt, neben dem Führring wurde eine Reithalle errichtet. Im August 1980 konnte grünes Licht für den Einsatz des Elektronentotos gegeben werden. 142 Terminals gewährleisten, selbst bei Großveranstaltungen, einen reibungslosen Ablauf des Wettbetriebs.

Im Sommer 2003 übernahm Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld das Amt als Präsidentin des Mülheimer Rennverein Raffelberg e.V. und führte den Verein bis Ende November 2006. Sie folgte damit einer großen Tradition. Während ihrer Amtszeit erfolgte im Jahr 2004 der Verkauf des "Preis der Diana" und der "Winterkönigin" - der Verein ging damit weiter auf Konsolidierungskurs. Die Besucherzahlen von durchschnittlich 5.000 Menschen auf der Rennbahn sind nur ein Beleg dafür.

Auch zu den "Haus- und Garten-Tagen", die erstmals im Sommer 2006 auf der Galopprennbahn am Raffelberg durchgeführt wurden, kamen an einem Veranstaltungswochenende mehrere tausend Menschen. Die Galopprennbahn wird von den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt, aber auch von zahlreichen auswärtigen Gästen gut angenommen.

Kontakt:
Zieleinlauf der Rennpferde beim Renntag auf der Galopprennbahn am Raffelberg

RennvereinRennbahn Raffelberg / Mülheimer
Akazienallee 80 - 82
45478 Mülheim an der Ruhr
Tel.: 02 08 / 57 00 13
Fax: 02 08 / 5 70 05
E-mail: info@muelheim-galopp.de
www.muelheim-galopp.de

 



GolfclubMülheim an der Ruhr Raffelberg e.V.
Golfclub Mülheim an der Ruhr Raffelberg e.V.                      

Der Golfclub Mülheim Raffelberg wurde 1999 gegründet und ist ordentliches Mitglied im DGV (Deutscher Golfverband).
Auf seinen Terrassen und im Biergarten können Sie mit Blick auf den Golfplatz sogar das Geschehen bei Pferderennen verfolgen.

 


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Akazienallee 84
45478  Mülheim an der RuhrGolfclub Mülheim an der Ruhr Raffelberg e.V.
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Fax: 02 08 / 58 05 69-9
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www.srs-enterprise.com
www.turftreff.de

Auskunft für Bus und Bahn 


Stand: 14.11.2013

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