Ruhrbania Bauinformation steht zur Verfügung
Anfang 2006 wird es ernst: Die Bagger rollen in die Innenstadt, um die neue Verkehrsführung vorzubereiten. Vorboten für die Ruhrpromenade. Anfang Dezember 2005 wurde der Info-Punkt auf dem Berliner Platz eröffnet. Er hält alle Informationen über die Großbaustelle bereit, die geplante Ruhrpromenade, aber auch über die anderen Leuchtturm-Projekte wie Museumsmeile und neue Gewerbegebiete. "Hier erfährt man alles, was man wissen will", brachte Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld das Konzept auf den Punkt. Während der fünf- bis siebenjährigen Bauzeit soll der Container den Baustellen folgen und immer vor Ort sein, wo gerade gebuddelt wird.

Während der Sprechstunden (montags bis freitags 10 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr, sowie donnerstags bis 18 Uhr, Telefon 02 08 / 94 01 000) können sich die Bürger das Ruhrbania-Modell anschauen, an einer großen Karte die geplante Verkehrsführung nachvollziehen und eine Computer-Animation auf sich wirken lassen. Projektleiter Günther Helmich legt aber auch Wert auf den Dialog: "Wir erwarten auch Vorschläge und Gedanken der Bürger. Wir haben offene Ohren." Jede Anfrage, jede Anregung, versichert Klaus Beisiegel vom Planungsdezernat, werde anonym dokumentiert. Zwischendurch soll es Bilanzen der meistgestellten Fragen geben. "Wir hoffen, dass wir alles beantworten können", so der Referent. Die Stadt setzt aber nicht nur auf den Container. Im nächsten Jahr will OB Mühlenfeld regelmäßige Besichtigungen aller Ruhrbania-Standorte anbieten. Auch die Einsetzung eines speziellen Busses kann sie sich vorstellen. Für Ende Februar will Planungsdezernentin Helga Sander zu einer großen Bürgerveranstaltung speziell für die Händler und Anwohner der City einladen. Sie haben in den nächsten Jahren die Hauptlast der Umleitungen zu tragen.

Die "Container-Besatzung": v.l.n.r. Bauleiter Andreas Glahn, Ralf Schmitz und Melanie Rimpel
Kontakt
Stand: 19.10.2006













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