Ruhrbania ist ein Stück Zukunft für Mülheim
Verantwortung für eine Stadt tragen bedeutet, die Aufgaben der Gegenwart erfüllen und gleichzeitig die Zukunft sichern. Gestalten, nicht bloß verwalten. Ruhrbania heißt für mich, die Zukunft unserer Stadt gestalten. Dafür stellen wir die Stärken Mülheims in den Mittelpunkt.
Mülheim wäre heute nicht die Stadt, die wir alle so lieben, hätten nicht Verantwortungs- und Entscheidungsträger in der Vergangenheit Zukunftsentwürfe weit über den Tag hinaus gedacht und die Weichen gestellt. Genau das erwarten die Bürgerinnen und Bürger zu Recht von Politik und Verwaltung. Sie wollen mehr als den einfachen Weg des Entweder–Oder beschritten sehen, wie das die Ruhrbania-Gegner immer wieder tun.
Wer heute fordert, keine Investitionen in die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt zu tätigen, handelt nicht nur kurzsichtig, sondern im Hinblick auf künftige Generationen egoistisch und fahrlässig. Von Nachhaltigkeit einmal ganz zu schweigen. Auch heute gilt: Wohlstand gab und gibt es nur durch Wachstum, und Wachstum erfordert Investitionen. Eine Stadt, die ihr Gesicht nicht mehr verändern will, hat sich schon aufgegeben, ist nicht mehr wirklich lebendig – und ist kein attraktiver Ort mit Zukunft. Deshalb brauchen wir in Mülheim Ruhrbania.
Die Ruhrpromenade ist das zentrale Ruhrbania-Projekt. Anstelle der vierspurigen Ruhrstraße und der Grünanlage entsteht ein neues Stadtquartier direkt am Wasser. Hier schaffen wir Arbeitsplätze, Wohnraum und Gastronomie. Hier erobern sich die Mülheimer ihre Lebensader, die Ruhr, zurück. Das Geld dafür kommt von privaten Geldgebern, die ohne Ruhrbania nicht in Mülheim investieren würden.
Ruhrbania ist auch die Entwicklung von Gewerbegebieten. So entstehen zusätzliche Arbeitsplätze in unserer Stadt. Die zu erwartenden Gewerbesteuer spült dringend benötigtes Geld in die leere Stadtkasse. Mit diesem Geld können wir Schulen sanieren und Straßen erneuern. Dass dies kein Wunschtraum ist, zeigt zum Beispiel die Entscheidung von Aldi Süd, die Konzernzentrale in Mülheim auszubauen.
Vor wenigen Wochen haben wir das neue Haus der Wirtschaft mit Gründerzentrum eingeweiht. Auch das ist ein Ruhrbania-Projekt. Auch hier sind wir erfolgreich: Schon am Eröffnungstag des Gründerzentrums waren 90 Prozent der Fläche vermietet. Bald können wir ein volles Haus melden. Mülheim gehört übrigens zu den wenigen Städten, die ein solches Gründerzentrum aus eigener Kraft auf die Beine gestellt haben!
Im nächsten Jahr wird die Camera Obscura eröffnet. Im ehemaligen Broicher Wasserturm entsteht ein kleines, aber feines Museum, das anschaulich zeigt, wie die Bilder laufen lernten. Auch der Ausbau der Mülheimer Museumsmeile ist Ruhrbania. Und wenn in absehbarer Zeit im Gründermuseum die traditionsreiche Gründer- und Unternehmergeschichte unserer Stadt zu erleben sein wird, dann gehört auch das dazu.
Last but not least wollen wir mehr Gäste in unsere Stadt holen. Dazu werden wir die Stadthalle zu einem modernen Kongresszentrum umbauen. Wir wollen die Menschen für Mülheim begeistern, damit sie gerne wiederkommen, damit sie hier einkaufen, Urlaub machen und unsere kulturellen und gastronomischen Angebote nutzen. All das ist Ruhrbania. Ruhrbania ist ein großes Stück Zukunft für unsere Stadt.
Kontakt
Stand: 27.11.2009













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