Ruhrgebietsstädte kooperieren für die Zukunft der Kinder

Projekt „Schritte zur Verbesserung der Gesundheit und Entwicklung von Kindern mit Zuwanderungsgeschichte“:
Ruhrgebietsstädte kooperieren für die Zukunft der Kinder

Wenig ermutigende Ergebnisse zeigt eine erstmals durchgeführte städteübergreifende Auswertung der Schuleingangsuntersuchungen mehrerer Ruhrgebietsstädte. So hat ein Drittel der Kinder einen besonderen Förderbedarf in schulrelevanten Entwicklungsbereichen. Allerdings gibt es vielfältige Ansatzpunkte für praktische Verbesserungen.

KOMM IN NRW - Schritte zur Verbesserung  der Gesundheit und Entwicklung von Kindern  mit Zuwanderungsgeschichte

Die Koordinierungsstelle Integration hatte gemeinsam mit dem städtischen Referat für Stadtforschung und Statistik die Federführung eines interkommunalen Kooperationsprojektes übernommen, bei dem sich mehrere Städte aus dem Ruhrgebiet zusammen geschlossen hatten, um gemeinsam weitere Schritte zur Verbesserung der Gesundheit und Entwicklung von Kindern zu unternehmen. Mit dem abgeschlossenen KOMM-IN-Projekt wurde erstmals eine gemeinsame Bestandsaufnahme zur Kindergesundheit in der Region, insbesondere mit Blick auf die Kinder mit Zuwanderungsgeschichte, vorgenommen.

Die Ergebnisse waren insgesamt wenig ermutigend. Allerdings wurden zugleich vielfältige Ansatzpunkte für praktische Verbesserungen deutlich. Die Städte tauschten sich im Rahmen von mehreren Workshops und Expertengesprächen untereinander aus, um voneinander zu lernen und gemeinsam abgestimmte Beobachtungs- und Handlungsansätze zu entwickeln. Zum Beispiel bei der zielgenauen Planung von Fördermaßnahmen, die die konkreten Bedingungen in den Stadtteilen, Kindertageseinrichtungen und Grundschulen berücksichtigen.

An dem Projekt beteiligten sich neben Mülheim an der Ruhr die Städte Bochum, Essen, Oberhausen, der Kreis Recklinghausen mit der Stadt Herten sowie das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG.NRW).

Das von Juni 2010 bis Mai 2011 durchgeführte Projekt wurde vom Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordhein-Westfalen im Rahmen des Landesprogramms zur innovativen kommunalen Integrationsarbeit „KOMM-IN NRW“ gefördert. Die Projektergebnisse wurden in Form einer Broschüre zum Thema zusammengefasst (siehe beigefügte PDF-Datei).

Die beteiligten Städte bekundeten ihr Interesse, auf diesem Weg gemeinsam weiterzugehen.

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Stand: 09.11.2016

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