Archiv-Beitrag vom 18.02.2016RWE-Ankündigung zur Null-Dividende

Uwe Bonan, Beigeordneter und Stadtkämmerer der Stadt Mülheim an der Ruhr. Foto: Walter Schernstein Mülheims Stadtkämmerer Uwe Bonan nimmt zu der heutigen Ankündigung der RWE AG wie folgt Stellung:
„Der Vorschlag eines Dividendenausfalls für die RWE-Stammaktien ist für uns eine böse Überraschung. Nach Bekanntgabe habe ich auf den Kalender geschaut, ob eventuell schon der 1. April ist!

Mit einem maßvollen Rückgang der Dividende haben wir gerechnet, um die Substanz des RWE-Konzerns in schwierigen Zeiten zu stärken. Dies wäre eine sinnvolle Entscheidung gewesen.

Für den jetzigen Vorschlag des Vorstands habe ich kein Verständnis.
Der Vorschlag einer „Nulldividende“ zeugt von mangelndem Vertrauen des RWE-Vorstands in die Zukunftsfähigkeit des eigenen Unternehmens.

Wir werden den Vorschlag so nicht hinnehmen und alle Möglichkeiten nutzen, um eine Veränderung herbeizuführen.“

Hinweis zum Haushaltsplan

Bei – aus gesamtstädtischer Sicht – 9,8 Millionen RWE-Aktien und einer der Planung zu Grunde liegenden Dividende von 0,75 Euro je Aktie waren Erträge in Höhe von insgesamt 7,35 Millionen Euro geplant.
Nach dem Dividendenvorschlag des RWE-Vorstandes würden wir nur noch insgesamt rund 120.000 Euro aus den rund 930.000 Vorzugsaktien erhalten.
Gegenüber der Planung würden uns somit rund 7,2 Millionen Euro fehlen. Dieser Betrag könnte nicht ausgeglichen werden. Somit würden das geplante Defizit von rund 67,5 Millionen Euro und die Verschuldung weiter ansteigen.

 

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Stand: 18.02.2016

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