Archiv-Beitrag vom 17.07.2015RWW macht Wasserwerk zukunftssicher

Anfang November 2014 begann RWW mit der Sanierung eines ihrer beiden Ruhrwasserwerke in Mülheim-Styrum. Jetzt, acht Monate später, geht es nach umfangreichen Arbeiten Anfang August wieder in Betrieb.

Für fast zwei Millionen Euro hat RWW ihr Werk saniert und umgebaut, um die Trinkwasserversorgung für die Region zukunftssicher machen. Dieses werde sich, so der Wasserversorger, mittel- und langfristig für die Kunden auszahlen. Ziel ist es, nicht nur die Qualität des Trinkwassers zu verbessern, sondern auch die Versorgungssicherheit zu erhöhen. Damit auch in Spitzenzeiten der Wasserbedarf weiterhin sicher gedeckt werden kann.

RWW-Projektleiter Wolfgang Fiebig erläutert der Auszubildenden Jennifer Brockmann die Funktionsweise des noch leeren Accelators, eine wesentliche Reinigungsstufe des Wasserwerks

RWW-Projektleiter Wolfgang Fiebig erläutert der Auszubildenden Jennifer Brockmann die Funktionsweise des noch leeren Accelators, eine wesentliche Reinigungsstufe des Wasserwerks.

Fotos: RWW

Was anfangs meist relativ überschaubar erscheint, stellt sich nachher doch als umfangreicher dar. So war es auch bei den Arbeiten am Accelator, dem Kernstück der Maßnahme. Diese sogenannte Flockungsstufe ist vor allem dazu da, die im Ruhrwasser enthaltenen Trübstoffe zu entfernen. Mittels gezielter Zugabe von Flockungsmitteln werden gelöste Wasserinhaltsstoffe in eine schwer lösliche Form (Flocke) überführt und filtrierbar gemacht. Anschließend sinken die Flocken an den Grund des Beckens und können von dort entfernt werden.

Blicken hinab in den sanierten Sammelbrunnen: RWW-Projektleiter Wolfgang Fiebig und Auszubildende Jennifer BrockmannMit im Maßnahmenpaket enthalten war auch die Erneuerung einiger Leitungen, die Dosierstation zur Flockungsmittelzugabe, der Sammelbrunnen und diverse andere Betriebsteile. Mit der Wiederinbetriebnahme des Wasserwerks wird das fertig aufbereitete Trinkwasser mittels sieben neuer UV-Anlagen desinfiziert und nicht mehr wie bisher üblich mit Chlor.

Während der Baumaßnahme versorgten die anderen RWW-Werke an die Ruhr die Kunden in Mülheim, Oberhausen und Bottrop mit Trinkwasser. Seit mehr als 30 Jahren arbeitet auch dieses Wasserwerk nach dem anerkannten „Mülheimer Verfahren“.

Die RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft mbH ist MülheimPartner geworden


Stand: 17.07.2015

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