Archiv-Beitrag vom 11.05.2005Sanierung ehem. Zinkhütte Eppinghofen: Gefährdungspfade

Heute, über 100 Jahre nach Schließung der Zinkhütte, muss die zuständige Behörde prüfen, inwieweit von den vor Ort verteilten Rückständen »Gefahren« für die dort lebenden Menschen und die Umwelt ausgehen können.

Eine gesundheitliche Gefährdung besteht beispielsweise dann, wenn die im Boden lagernden Stoffe zum Menschen gelangen können. Ein solcher sogenannter »Gefährdungspfad« kann zum Beispiel wirksam werden, wenn kleine Kinder auf belasteten Böden spielen. Untersuchungen an vielen Standorten haben nämlich gezeigt, dass dabei relevante Bodenmengen verschluckt werden. Es gibt aber auch noch andere mögliche Gefährdungspfade, wie die folgende Abbildung schematisch zeigt:

Übersicht über die möglichen Gefährdungspfade:

Schema Gefährdungspfade



































Die Abbildung zeigt zudem, dass nicht nur der Mensch durch Schadstoffe im Boden gefährdet wird. Vielmehr können die Substanzen auch durch das Niederschlagswasser gelöst und mit dem Sickerwasser im Boden bis in das Grundwasser ausgewaschen werden. Hier angekommen, können sie mit der Grundwasserströmung unter Umständen über weite Strecken hinweg verfrachtet werden. Besonders bedenklich ist dieser Transportweg, wenn das belastete Grundwasser z.B. als Trink- oder Beregnungswasser genutzt wird, was allerdings in diesem Fall nicht zutrifft.

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Stand: 21.05.2007

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