Archiv-Beitrag vom 19.12.201319. Dezember 2013: Sanierung Schloß Broich - Weitere Mittel vom Land und Bund bewilligt!

Bereits die bald weitgehend abgeschlossene, rund 444.000 Euro teure Sanierung der Fassade an der Straßenfront wird aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm III des Bundes mit 178.000 Euro gefördert
Über diese „Weihnachtspost“ freut sich die Mülheimer Stadtmarketing und Tourismus GmbH (MST) ganz besonders: Wie bereits im vergangenen Jahr trafen erneut knapp vor Weihnachten weitere Bewilligungsbescheide für Sanierungsmaßnahmen am Schloß Broich ein. Ab 2014 werden bekanntlich die Zuschüsse des Landes für Denkmalpflege-Projekte gestrichen. Dennoch werden nun noch einmal aus Rückflüssen von Landesmitteln und Denkmalschutz-Sonderprogrammen des Bundes die Notsicherung der Turmfragmente und die vorgezogene Sanierung des Ringmauer-Abschnittes zwischen Torbogen und Hochschloss bezuschusst – und dies in erheblichem Umfang!

Mit 116.500 EUR wird die Sanierung des Ringmauer-Segments gefördert, davon stammen 78.000 EUR vom Bund und 38.500 EUR vom Land NRW. Für die Notsicherung der akut einsturzgefährdeten Turmfragmente aus dem 9. Jahrhundert fließen Landesmittel in Höhe von 63.000 EUR. Den jeweiligen Eigenanteil trägt die MST. „Dass eine Bezuschussung – und dann sogar in dieser Höhe – jetzt noch möglich war, ist keineswegs eine Selbstverständlichkeit“, betont MST-Geschäftsführerin Inge Kammerichs: „Es zeigt vielmehr, wie wichtig die Denkmalfördermittel des Landes und des Bundes angesichts der Herausforderungen sind. Das Engagement des Städtebauministeriums und der Bezirksregierung unterstreicht, welcher Stellenwert der Maßnahme auch auf Landesebene beigemessen wird. Dafür danken wir allen Beteiligten sehr herzlich!“

Bereits die bald weitgehend abgeschlossene, rund 444.000 EUR teure Sanierung der Fassade an der Straßenfront wird aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm III des Bundes mit 178.000 EUR gefördert. Bundestagsabgeordnete Ulrike Flach hatte sich in Berlin für die Förderung dieses ersten Bauabschnittes erfolgreich eingesetzt. „Für den Winter sind wir nun gerüstet“, hofft Prokuristin Heike Blaeser-Metzger: „Die Notsicherung der Turmfragmente wird in dieser Woche fertiggestellt, sodass die ältesten Mauern der einstigen Burganlage bis zur endgültigen Sanierung vor Feuchtigkeit und Frost geschützt sind.“

An den Sockeln der Fassade und an dem West-Turm werden noch Restarbeiten im neuen Jahr ausgeführt werden müssen: Die Schäden vor allem an dem Turm waren massiv und erforderten umfangreiche Verankerungen zur Sicherung der Substanz. Auch mit einigen Überraschungen wartete das alte Gemäuer auf: So galt es etwa, Hohlräume an ungeahnten Stellen oder zugemauerte Fenster zu stabilisieren. Außerdem wurde das Gerüst genutzt, um ebenfalls dringende Restaurierungsarbeiten an den Holz-Ummantelungen der ohne Gerüst nicht erreichbaren Fenster und am Dach vorzunehmen. „Trotzdem war die Kostenkalkulation unseres externen Fachberaters Dr. Ägidius Strack so fundiert, dass sich keine Überschreitungen des Budgets abzeichnen“, teilt die Prokuristin mit.
Im neuen Jahr wird nun parallel zu diesen Restarbeiten die Sanierung an der Ringmauer fortgesetzt. Insgesamt soll die Maßnahme in verschiedene Bauabschnitte unterteilt und auf mehrere Jahre verteilt werden. Für die noch anstehenden Arbeiten werden weitere Kosten in Höhe von rund 3,4 Mio. EUR veranschlagt.

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Stand: 16.12.2014

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