Archiv-Beitrag vom 29.04.2010Schach – Kunst – Spiel

64 Felder, unzählige Stellungen und Züge: Schach ist nicht nur eines der ältesten, sondern eines der komplexesten Spiele, die es gibt. Schach ist weit mehr als ein Spiel: es ist Ausdruck von menschlicher Intelligenz und strategischem Denken und ein großes Thema in Musik, Literatur und Kunst.

 

Eine besondere Vorliebe für dieses Spiel zeigt die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Im Werk von Marcel Duchamp, John Cage, Max Ernst, Man Ray, Ugo Dossi und anderen ist das Schachspiel überaus präsent. Regelbezug, Regelverletzung und neu aufzustellende Regelsysteme, das Erproben von Handlungsstrategien und Grenzen sind ebenso wie das Erkunden des Wechselspiels von Zufall und Notwendigkeit Leitkategorien für beide Bereiche: für Kunst und Schach.

Schach – Kunst – Spiel. Neue Kooperation des Kunstmuseums Mülheim an der Ruhr mit dem Bundesliga Schachverein Mülheim Nord 1931 e. V..29.04.2010Foto: Walter Schernstein

Foto:Walter Schernstein

 

Schach ist Teil unserer Kultur. In der Schachstadt Mülheim an der Ruhr hat Schach eine lange Tradition und mit dem Schachverein Mülheim Nord 1931 e. V. einen aktiven und schlagkräftigen Verein, der auf eine rasante Entwicklung zurückblicken kann. Der 1931 gegründete Verein gehört heute mit Spielern auf Weltniveau zu den größten und spielstärksten Schachvereinen der deutschen Bundesliga.

 

Kunst, Kultur und Spiel erfahren derzeit, auch im Hinblick auf Computerspiele, eine neue Aktualität und Bedeutung. Somit liegt es nahe, dieses Thema aufzugreifen und bestehende Potentiale in einer Kooperation zusammen zu führen und zu aktivieren. Das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr wird als weiterer Ausstellungs- und Austragungsort für Bundesligakämpfe das Schachspiel in der kulturellen Mitte Mülheims verankern und sich in Zukunft auch mit Schach – Kunst - Spiel positionieren. "Diese in der Schach- und Museumslandschaft bislang einzigartige Kooperation wird", so sind sich Museumsleiterin Dr. Beate Reese und Heinz Schmitz, 1. Vorsitzender von Mülheim Nord, einig, "auch für das jüngere Publikum anziehend werden."

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Stand: 30.04.2010

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