Schlossherr Wilhelm Wirich "thront" wieder in Mülheim
Dem Vorstand des Mülheimer Geschichtsvereins ist es gelungen, ein für die Stadt bedeutendes Gemälde zu erwerben: Es handelt sich um ein Porträt des Grafen Wilhelm Wirich von Daun und Falkenstein, des Herren von Oberstein und Broich.

Mit einem ganz herzlichen Dankeschön nahm Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld das Bildnis als Dauerleihgabe für die Räume von Schloß Broich entgegen
Fotos: Walter Schernstein

Wilhelm Wirich ist der letzte Graf, der auf Schloß Broich residierte. Das erworbene Bildnis ist das erste originale Gemälde eines Broicher Herrn. Der Maler des Bildes ist Pieter Nason (1612/Amsterdam – 1690/Den Haag), einer der führenden Porträtmaler seiner Zeit.
Der Weg des Gemäldes ist nahezu abenteuerlich: Irgendwann aus Europa in amerikanischen Besitz gelangt, ist es in unseren Tagen einem Antiquariat in Cambridge angeboten worden. Der Antiquar bot das Bild für eine fünfstellige Eurosumme im Internet an. Ein Obersteiner Heimatfreund entdeckte das Angebot und gab die Nachricht an den Mülheimer Geschichtsverein weiter, da sich der Obersteiner Heimatverein aus finanziellen Gründen nicht zu einem Kauf in der Lage sah. Das Gemälde ist inzwischen in Mülheim eingetroffen und wurde vom Geschichtsverein der Stadt als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt. Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld nahm das Gemälde symbolisch vom 1.Vorsitzenden des Geschichtsvereins, Dr. Hans Fischer, entgegen.
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Stand: 17.12.2004













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