Archiv-Beitrag vom 18.03.2013Schülersprechstunde der OB an der Karl-Ziegler-Schule

Im Rahmen ihrer Schülersprechstunde diskutierte Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld am 8. März 2013 mit SchülerInnen Jahrgangsstufe 11 der Karl–Ziegler–Schule.

Für die Jugendlichen, die im Rahmen ihres SoWi-Unterrichtes den anstehenden Besuch Mühlenfelds thematisch vorbereitet hatten, standen diesmal im Dialog mit der Oberbürgermeisterin insbesondere kommunalpolitisch relevante Themen im Vordergrund, aber auch bildungspolitische Fragen wurden gemeinsam erörtert.

Schülersprechstunde der Oberbürgermeisterin in der Karl-Ziegler-Schule

(Foto: Wolfgang Bramorski)

So stiegen, nach einer Begrüßung durch den Schulleiter Tewes, die SchülerInnen  zunächst mit Fragen an die OB aus dem Bildungsbereich ein, unter anderem zu ihrer Haltung zum mehrgliedrigen Schulsystem, zum „G8“, oder auch der Bedeutung eines längeren gemeinsamen Lernens in Hinblick auf die Bildungsbiographien von Schülerinnen und Schülern. In die lebhaft geführte Diskussion mit den Jugendlichen ließ Dagmar Mühlenfeld viele ihrer persönlichen Erfahrungen als ehemalige Schulleiterin eines Gymnasiums einfließen und verwies nachdrücklich darauf, dass nach ihrer Einschätzung insbesondere ein frühzeitiger und stärkenorientierter Blick auf das Kind (z. B. im Hinblick auf die Tageseinrichtungen im Rahmen des Early Excellence Konzeptes) eine positive und nachhaltige Wirkung erzielen könne.

Starke Verbundenheit der jungen Menschen mit Mülheim

Mit Blick auf die Mülheimer Schullandschaft wurde im gemeinsamen Gespräch deutlich, dass in unserer Stadt zum Einen viele hochwertige Schulabschlüsse erzielt werden und gleichzeitig – was von allen Anwesenden sehr positiv bewertet wurde – eine gewisse Standortverbundenheit deutlich werde, da viele jungen Menschen nach abgeschlossener Ausbildung oder einem Studium entweder in Mülheim verbleiben oder dorthin zurückkehren würden. Die grundsätzliche Verteilung an Arbeitsplätzen zu jeweils ungefähr einem Drittel in den Bereichen Handel, Industrie sowie Dienstleistung begünstige diese Entwicklung positiv. OB Mühlenfeld skizzierte in ihren Ausführungen die Verantwortung der Kommunen, zu einem gelingenden Bildungs- und Ausbildungsprozess junger Menschen beizutragen, merkte jedoch gleichzeitig kritisch an, das aus ihrer Sicht durch die geltende Trennung in „innere und äußere Schulangelegenheiten“ dem Schulträger nur unzureichende Steuerungsmöglichkeiten in diesem Prozess zur Verfügung stünden.

Fragen zum Klimaschutz, zur Energieeffizienz und zur Stadtentwicklung

Neben den bildungspolitischen Themenfeldern wurden auch Fragen zum Klimaschutz und der Energieeffizienz von den SchülerInnen formuliert, welche neben der Oberbürgermeisterin auch Klaus Beisiegel (Referatsleiter des Referates VI, Umwelt, Planen und Bauen) beantwortete. So zeigte er den Jugendlichen unter anderem die Vorteile des energetischen Teilentwicklungsplanes auf, der Wärme und Strom gebäudescharf ausweisen könne. Auch wurden im gemeinsamen Gespräch die Vor- und Nachteile bei der Nutzung von Elektroautos erörtert, wobei der Stadt Mülheim an der Ruhr seit dem Jahr 2010 ein solches Fahrzeug zur Verfügung steht und somit auch persönliche Erfahrungswerte in die Diskussion einfließen konnten. Das Elektroauto der Stadtverwaltung ist derzeit eines von rund 20 Fahrzeugen dieser Art in Mülheim an der Ruhr.

Gegen Ende der Schülersprechstunde thematisierte die Oberbürgermeisterin mit den SchülerInnen noch einige Fragen hinsichtlich einer qualitätsvollen Stadtentwicklung, indem unter anderem die Verkehrsführung in der Innenstadt, aber vor allem auch die Zukunft des Kaufhofgebäudes in der Stadtmitte thematisch aufgegriffen wurden. Hier wünschten sich die Jugendlichen vielfach eine parkähnliche Freifläche mit Gastronomie, um den Bereich rund im die Haltestelle Stadtmitte aufzuwerten und zu beleben.

Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld bedankte sich anschließend für die konkreten Anregungen und Vorschläge der Jugendlichen und beendete die lebhafte Gesprächsrunde.

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Stand: 18.03.2013

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