Archiv-Beitrag vom 16.01.2013Schule geht Klettern

13 Grundschüler der GGS-Sunderplatz haben in den Weihnachtsferien das Neoliet-Kletterzentrum unsicher gemacht.

Die OGS-Kinder der Grundschule am Sunderplatz kamen in den Weihnachtsferien hoch hinaus: Im Rahmen eines Bewegungsprojektes, das in Kooperation mit der AWO Mülheim und dem Mülheimer Alpenverein durchgeführt wurde, übten sich die Kinder der ersten bis vierten Klasse im Klettern. Diese Sportkooperation ist ein weiteres Ergebnis des vom Familiennetzwerk Heißen organisierten Sportforums.

Klettern mit der Sektion Mülheim des Deutschen Alpenvereins   Begonnen haben die jungen Kletterer ihre „Ausbildung“ Anfang Januar an der Acht-Meter-Wand der Harbecke-Halle. Dort wurden ihnen die Grundlagen des Boulderns und des Toprope-Kletterns vermittelt. Neben der Knotentechnik und der Materialkunde stand natürlich auch der Spaß an der Bewegung im Vordergrund, die nicht nur die Konzentrationsfähigkeit von den Teilnehmern forderte, sondern auch das Verantwortungsbewusstsein schärfte, wenn es darum ging, seine/n Partner/in zu sichern oder abzulassen.

Nach dem theoretischen Teil ging es in die Neoliet-Halle. Dort konnten die Kinder ihr erlerntes Wissen anwenden und sich austoben. „Sie waren überwältigt, als sie zum ersten Mal Deutschlands zweitgrößte Kletterhalle in Mülheim Hafen betraten“, berichten die Erzieherinnen. So wagten sich einige der Kinder hinterher auch, Routen bis in den fünften Schwierigkeitsgrad "toprope" zu klettern, bevor es zum Abschluss des Ferienprojekts noch in den Abenteuertunnel der Kletterhalle ging, den Neoliet für diese Aktion unentgeltlich zur Verfügung stellte. „In dem Tunnel war es sehr dunkel und heiß, dazu gab es verschiedene Hindernisse, die überwunden werden mussten“, berichtet Tim, 9 Jahre alt. Mit einer Taschenlampe ausgestattet, haben sie sich der Herausforderung in 18 Metern Höhe gestellt.

Die Erzieherinnen der OGS-Sunderplatz waren von den drei Tagen begeistert. „Die Kinder haben ihre Grenzen voll ausgetestet, und sie sind über sich hinausgewachsen“, so Kathi Nicolai.

Im Zuge der Einführung der offenen Ganztagsschule hat die AWO Mülheim von Beginn an Wert darauf gelegt, sportliche Nachmittagsangebote unter Einbeziehung der Sportvereine und weiterer Partner zu realisieren. Ziel aller Kooperationspartner: Es soll eine Brücke vom Schulsport zum Vereinssport geschlagen werden, um Kindern und Jugendlichen erweiterte Sportmöglichkeiten aufzuzeigen. Somit sind diese Kooperationen ein wichtiges Bindeglied zwischen dem Sportangebot in der OGS am frühem Nachmittag und dem Breiten- und Leistungssport im Verein am Nachmittag und Abend. Mit dem Kletter-Projekt wurden übrigens erste Erfolge erzielt: Drei Kinder haben sich im Nachklang des Workshops im Mülheimer Alpenverein angemeldet.

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Stand: 16.01.2013

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