Archiv-Beitrag vom 19.05.2008Schule ohne Rassismus

Oberbürgermeisterin Mühlenfeld übernahm Schirmherrschaft

Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld hat die Schirmherrschaft über das Projekt "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" an der Willy-Brandt-Schule übernommen. "Ich bin stolz, dass es ein solches Projekt in unserer Stadt gibt," so Dagmar Mühlenfeld.

Projekt Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage an der Willy-Brandt-Schule. Übernahme der Patenschaft durch Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld.16.05.2008Foto: Walter Schernstein

Foto: Walter Schernstein

Patricia Daniel, Lehrerin einer 8. Klasse der Willy-Brandt-Schule und einige Schülerinnen und Schüler waren zur Oberbürgermeisterin ins Rathaus gekommen, um das Projekt zu erläutern. Im Rahmen des Unterrichts der Gesellschaftslehre hatten sich die Schüler mit den Begriffen Courage und Demokratie auseinander gesetzt und sind bei der aktiven Auseinandersetzung mit dem Thema auf das Projekt SOR - SMC (Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage) gestoßen. "Das Projekt hat sie sehr interessiert, so dass dann im Rahmen der Projektwoche im September 2007 die Umsetzung begonnen hat," so Patricia Daniel. Das Ergebnis der Projektwoche war nicht nur eine Präsentation in der Mensa, sondern die Bildung einer Schülergruppe, die sich weiter mit dem Thema auseinander setzen wollte. "WBS-Courage" nennt sich die Initiative einiger Schüler der Klasse 8d.

Ziel dieser Projektgruppe ist es, dass alle Mitglieder der Schule sich, angeregt durch die Diskussion über Rassismus, Gewalt und Diskriminierung, in Verantwortung fühlen. Sie sollen für das Thema sensibilisiert werden, damit rechtzeitig Prävention ergriffen werden kann. Denn gemeinsame Regeln für den Umgang miteinander müssen nicht nur diskutiert sondern auch tagtäglich gelebt werden.

Zunächst haben die Schüler mit Hilfe von Flyern und Plakaten für das Projekt geworben, um anschließend Unterschriften zu sammeln. Die formalen Kriterien für die Auszeichnung "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" bestehen nämlich aus dem Sammeln der Unterschriften von mindestens 70 Prozent aller direkten Angehörigen der jeweiligen Schule (SchülerInnen, LehrerInnen, Sozialpädagogin, Sekretärinnen, Hausmeister, etc.). Die Projektgruppe hat es geschafft 84% aller möglichen Unterschriften zu bekommen und somit das geforderte Ergebnis deutlich übertroffen. Der nächste Schritt war die Suche nach einem Paten aus der Öffentlichkeit, der die Arbeit der Schüler unterstützt. Hierbei sind sie auf die Idee gestoßen, die Oberbürgermeisterin als Patin für dieses Projekt zu gewinnen.

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Stand: 20.05.2008

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