Immer noch werden oftmals das Fremde, das Andere, das Ungewöhnliche in unserer Gesellschaft oder die andere Kultur als „Zerrbild“ verstanden. Auch bei uns in Mülheim an der Ruhr. Mit diesem „Bild“ werden dann häufig Vorurteile formuliert, die ein friedliches, vorurteilsfreies Miteinander aller Kulturen in unserer Stadt schwierig machen. Können wir uns abwenden vom „Defizitdenken“ und vielleicht formulieren: „Wir sind Mülheim – AndersSein bereichert“? Der Arbeitskreis Migration & Geschichte versucht nun schon seit vielen Jahren, den Vorurteilen gegenüber „anderen Kulturen“ entgegenzuwirken. Mit Erfolg.
Jetzt hat der Fotograf Lubo Laco in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Thöne-Volkshochschule ein Projekt mit Frauen aus Eppinghofen beendet, eine Ausstellung konzipiert und ein kleines Büchlein gedruckt. Alles das ist in der VHS an der Bergstraße zu sehen. Die Grundüberlegung, die Laco dabei hatte: Kennen wir die Lebensgeschichten der Menschen aus anderen Kulturkreisen? Können wir durch das bessere Kennenlernen Vorurteile abbauen? Hilft es, wenn Frauen mit Migrationskultur sich selber portraitieren und ihre Geschichte niederschreiben?
| Sie haben das Projekt voran gebracht (Bild rechts, v.l.n.r.): Mathias Wunderlich (Grafik), Nicole Linau (Projektkoordinatorin VHS), Lubo Laco (Konzeption, Grafik), Daniel Bach (Stadtteilmanagement Eppinghofen), Henrike Donner (VHS) |
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Schauen Sie sich den kompletten Katalog mit allen Fotos und Texten der Frauen an, die sich am Projekt „Mein Gesicht ist meine Geschichte“ beteiligt haben. Download als PDF-Datei (5,6 MB) |
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