Service: Datenbank "Besonders sparsame Haushaltsgeräte" auf der Internetseite

Der Verbraucher ist oft ratlos, wenn er sich ein neues Haushaltsgerät anschaffen möchte. Rund 2.000 verschiedene Kühl- und Gefriergeräte, 600 Waschmaschinen, 850 Spülmaschinen, 200 Wäschetrockner und 60 Waschtrockner werden derzeit in Deutschland im Handel angeboten. Da fällt die Kaufentscheidung nicht leicht. Doch wann ist ein Gerät energieeffizient?
Antworten auf diese Frage gibt ab sofort eine Datenbank, die Sie auf den Internetseiten der Stadt Mülheim an der Ruhr finden. Die Energieagentur NRW hat allen nordrhein-westfälischen Städten und Gemeinden einen besonders verbraucherfreundlichen Service zur Verfügung gestellt: Die neue Datenbank “Besonders sparsame Haushaltsgeräte” dient den Verbrauchern bei Neuanschaffungen von Haushaltselektrogeräten als zuverlässige Informationsquelle. Die Stadt Mülheim an der Ruhr gehört zu den ersten, die dieses neue Angebot nutzen.
Seitens der Stadt Mülheim ist dies ein ganz besonderes Angebot an ihre Bürger “Wer wegen einer Ummeldung, zur Hochzeit oder Anmeldung des Nachwuchses ins Rathaus kommt, befindet sich oft in einer Situation, in der er sich auch ein neues Elektrogerät anschaffen wird – eine neue Küche oder eine neue Waschmaschine”, weiß Gabriele Wegner, stellvertretende Umweltamtsleiterin. Da immer mehr öffentlich-rechtliche Formalien per Internet abgewickelt werden, sei der Weg zur Datenbank extrem kurz. Der Erfolg ist um so größer: Wer vor dem Elektrogeräte-Kauf auf die Effizienz der Produkte achtet, spart langfristig eine Menge Geld.
“Weil bei vielen Geräten die Stromkosten über die gesamte Lebensdauer gerechnet deutlich höher sind als der Kaufpreis, lassen sich häufig einige hundert Euro sparen, wenn beim Kauf eines Gerätes dessen Energieverbrauch berücksichtigt wird”, empfiehlt Anke Rebetje, Projektkoordinatorin bei der Energieagentur NRW. “Die Datenbank, die 3.500 lieferbare Kühl- und Gefriergeräte, Waschmaschinen, Wäschetrockner und Spülmaschinen umfasst, ist umfangreich und zudem einfach zu bedienen.”
Die Verbraucherinnen und Verbraucher können sich mit Hilfe der Datenbank anhand von Bauart, Bauform, Größe und anderer Leistungsmerkmale seine Geräteauswahl menügeführt individuell zusammenstellen. Als Ergebnis erhält er eine übersichtliche Tabelle der technischen Daten aller von ihm ausgewählten Geräte, von jedem einzelnen Gerät kann er ein gerätespezifisches Datenblatt einsehen. Damit lichtet die Datenbank den Dschungel der zahlreichen Angebote von Haushaltsgeräten. Erfasst sind die Energiekosten über die durchschnittliche Lebensdauer von 15 Jahren. So werden auch Verbrauchsangaben der Hersteller transparent, die zunächst nur wie “Stellen hinter dem Komma” scheinen, sich aber im Laufe der Jahre auf bis zu vierstellige Euro-Beträge summieren.
Gleichzeitig leisten Verbraucher/innen, die sich für energieeffiziente Geräte entscheiden, einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung der CO2-Emissionen und liegen damit voll im Trend: Wirbt doch die Initiative EnergieEffizienz der Verbände der Energiewirtschaft (VDEW, VRE, VKU) und der Deutschen Energieagentur GmbH (dena), gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) sowie dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, dafür, beim Kauf auf Energieeffizienz zu achten.
Für all jene, die bereits einen Stromschlucker bei sich einquartiert haben: Auch durch das Abschalten des Geräts kann noch viel Geld gespart werden – Good by Standby!
Interessierte Verbraucher finden die Datenbank unter www.muelheim-ruhr.de unter “Umweltberatung>
Energieberatung” .
Selbstverständlich steht für alle weiteren Fragen zu diesem und anderen Energiethemen Franz Prasnikar, städtischer Energieberater zur Verfügung (Tel.: 4 55 70 19).

Kontakt


Stand: 14.05.2003

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