"Sicherheit im Doppelpack" - Tandemstreife patroulliert in der Innenstadt

Gemeinsam patrouillieren Polizei und Ordnungsamt ab sofort durch Mülheims City. Von dieser Doppelstreife versprechen sich Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld und Polizeipräsidentin Gisela Röttger-Husemann vor allem eine Festigung des subjektiven Sicherheitsgefühls. Ein entsprechender Kooperationsvertrag wurde dafür jetzt im Rathaus abgeschlossen.

Geben der neuen Doppelstreife die vertragliche Grundlage:v.r.n.l. Polizeipräsidentin Gisela Röttger-Husemann, Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld und Stadtdirektor Dr. Frank Steinfort

Im Hintergrund die erste Mülheimer Doppelstreife:           Eva-Maria Zimmermann vom Ordnungsamt und Dietmar Alfs von der Polizei

Foto: Walter Schernstein

"Der gemeinsame Ordnungsdienst von Polizei und dem City-Dienst des Ordnungsamtes ist ein weiteres Element der wirkungsvollen Zusammenarbeit unserer beiden Institutionen. Zugleich ist die gemeinsame Streife ein Baustein der Kampagne "Gemeinsam für ein sauberes und –in diesem Fall- sicheres Mülheim", so Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld. Mülheim an der Ruhr ist in der Kriminalitätsstatistik die sicherste Großstadt in Nordrhein-Westfalen. "Aber: eine Statistik auf Grund objektiver Kriterien ist das eine, das Sicherheitsempfinden der Menschen das andere. Und das weicht durchaus voneinander ab," so die Oberbürgermeisterin. Daher wird eine wesentliche Aufgabe des gemeinsamen Ordnungsdienstes darin bestehen, durch die Präsenz in der Innenstadt den Passanten und Kunden, den Geschäftsleuten und Bewohnern ein stärkeres subjektives Sicherheitsgefühl zu vermitteln. Natürlich haben die eingesetzten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen auch die Aufgabe, Ordnungswidrigkeiten und Straftaten zu ahnden. Dies wird und muss im Rahmen der jeweiligen Zuständigkeiten geschehen. D.h., der City-Dienst ist für die ordnungsbehördlichen Maßnahmen verantwortlich, wie zum Beispiel einen Platzverweis, und die Polizei für Straftaten. "Auch wenn formal diese Aufgabenteilung besteht, verspreche ich mir von dieser sichtbaren Ordnungspartnerschaft eine Aufwertung des City-Dienstes. Insbesondere wird es uns helfen, wenn wir ab Januar die Tatbestände der Roten Karte mit Verwarnungs- oder Bußgeldern durchsetzen werden," so Dagmar Mühlenfeld. Über die Regelungen in der Kooperationsvereinbarung hinaus wird es konkrete Absprachen zwischen beiden Behörden bzw. den Einsatzleitungen geben. Es werden täglich Verabredungen getroffen, die sich nach den Aufgaben und Dienstplänen der Partner richten. Geplant sind die Streifengänge von Montag bis Samstag.

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Stand: 14.12.2004

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