Spatenstich für den Teilneubau am Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion

Am 5. September 2017 erfolgte der Spatenstich für den ersten Teilneubau des Max-Planck-Instituts für Chemische Energiekonversion (MPI CEC).

Neben den Mitarbeitenden des MPI CEC waren zahlreiche Gäste aus Wissenschaft und Politik geladen. Als Redner begrüßte das Institut Annette Storsberg, Staatssekretärin im Kultur- und Wissenschaftsministerium, welches den Ausbau finanziell unterstützt. Sowie den Oberbürgermeister Ulrich Scholten.

Foto Spatenstich MPI CEC: Prof. Frank Neese, Prof. Serena DeBeer, Willi Schlamann,  Prof. Walter Leitner, OB Ulrich Scholten, Staatssekretärin Annette Storsberg, Christian Andreas Maeder (Nickl & Partner), Maximilian Prugger (stellv. Generalsekretär Max-Planck-Gesellschaft), Arnold Fessen (Bezirksbürgermeister)

Beim „Spatenstich“: v.l.n.r. Prof. Frank Neese, Prof. Serena DeBeer, Willi Schlamann, Prof. Walter Leitner, OB Ulrich Scholten, Prof. Robert Schlögl, Staatssekretärin Annette Storsberg, Christian Andreas Maeder (Nickl & Partner), Maximilian Prugger (stellv. Generalsekretär Max-Planck-Gesellschaft), Arnold Fessen (Bezirksbürgermeister)

Foto: MPI CEC

Zunächst dankte Prof. Robert Schlögl, Geschäftsführender Direktor des MPI CEC, den Unterstützern des Bauprojekts. „Heute ist ein Freudentag für unser Institut. Mein herzlicher Dank gilt unter anderem dem BMBF, dem Architekturbüro 'Nickl & Partner', dem Land NRW, das uns von Anfang an die Treue gehalten hat, der Stadt Mülheim, der Max-Planck-Gesellschaft und natürlich dem Kollegium und Mitarbeitern.“ Schlögl berichtete über die Anfänge des Instituts und die große Aufgabe, die Energiewende in seinen Grundlagen zu erforschen. „Und weil Energieforschung sehr aufwändig ist, brauchen wir mehr Forscher und mehr ‚Hülle’ mit einer Infrastruktur für hochkarätige Wissenschaft.“
Er übergab dann das Wort an die Staatssekretärin Storsberg: „Ein Ziel der neuen Landesregierung ist es, die Energiewende sicherer, kostengünstiger und ökologisch nachhaltiger zu gestalten. Dafür brauchen wir Impulse aus Wissenschaft und Forschung. Die Arbeit des Max-Planck-Instituts für Chemische Energiekonversion ist dabei von großer Bedeutung, deshalb unterstützen wir den Ausbau mit Landesmitteln."

Oberbürgermeister Ulrich Scholten überbrachte Glückwünsche aus Rat und Verwaltung der Stadt und betonte: „Der Spatenstich für den Teilneubau heute ist nur ein Baustein für weiterhin exzellentes Forschen auf dem Kahlenberg!“

Über den Umbau:
Die Neuausrichtung des Instituts im Jahr 2012 ging mit Plänen zur Erweiterung der Forschung sowie der personellen und räumlichen Vergrößerung einher. Ein Jahr später wurde dafür ein Architektenwettbewerb ausgelobt und seither Vorbereitungen für umfangreiche Neu- und Erweiterungsbauarbeiten getroffen. Geplant ist, die Mitarbeiterzahl des MPI CEC langfristig von 250 auf rund 400 aufzustocken.

Im Zuge der Bauarbeiten sollen Bestandsgebäude umgebaut und um Neubauten erweitert werden. Dabei entstehen vier neue Gebäude mit einer Nutzfläche von insgesamt 4500 Quadratmeter für Werkstätten, Büro- und Laborflächen. Zusätzlich wird das Institutsareal nördlich der Stiftstraße entlang der Straße Kluse bis zur Straße Dimbeck erweitert. Teile der Stiftstraße werden dabei in das Plangebiet miteinbezogen und in diesem Bereich für den Autoverkehr gesperrt.
Als erste Baumaßnahme wurde innerhalb des bestehenden Institutsareals ein ehemaliges Wohnhaus des Instituts an der Ecke Stiftstraße/Höhenweg abgerissen. Dort entsteht ein neues Gebäude für die Werkstätten sowie Laborflächen samt Versuchshalle. Der Spatenstich für dieses Gebäude fand nun am 5. September statt.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des MPI CEC.


Stand: 05.09.2017

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