Splashdiving-Event fand im Naturbad Mülheim-Styrum statt

Am 12. Juli 2009 in der Zeit von 13.00 bis 17.00 Uhr stellten die Athleten der Splashdiving Landeskader NRW und Niedersachsen die neue Trend- und Extremsportart SPLASHDIVING™ vor.

Am 12.06.2009 findet im Naturbad Mülheim-Sytrum zum ersten Mal der Splashdiving-Event statt.Die "Arschbombe" - welches Kind kennt sie nicht: ein Sprung ins Wasser, bei dem auf dem Hinterteil gelandet wird und dabei möglichst viel Wasser aus dem Badebecken katapultiert werden muss. Den Freizeitspaß, der vor allem bei den Jungs beliebt ist, haben sich eine Reihe junger Männer zur Marke gemacht: Sonntag trafen sie sich zur "Splashdiving-Show" im Naturbad Mülheim-Styrum. Und wer jetzt denkt, das es bei dem Trendsport bloß um hohe Wasserfontänen geht, der irrt sich gewaltig.  

Bei dem Sport handelt es sich um echte Akrobatik: Handstände, Saltos, Schrauben und zahlreiche Landepositionen müssen die Splashdiver beherrschen. Und gesprungen wird nicht etwa vom Beckenrand aus oder vom Einer: Splashdiver springen am liebsten vom Zehn-Meter-Brett.  

Insgesamt 13 Landepositionen gibt es – darunter Figuren wie die "Kartoffel" oder das "Brett". Und auf die kommt es an. Wasserspritzer und Lautstärke beim Aufprall geben nur Zusatzpunkte.

In den letzten zwei Jahren konnte das Team bei der Weltmeisterschaft und deutschen Meisterschaft viele Erfolge und Medaillen-Siege verzeichnen. Außerdem stellt die Mannschaft seit der Gründung, Mitglieder für das deutsche Nationalteam.

 Neben dem Titel als deutscher Vizemeister im Synchron-Splashdiving vom 10m-Turm, wurde Landeskader-Trainer Jonas Höltermann kürzlich zum Bundestrainer der deutschen Junioren ernannt. Vom 14. bis 16. August findet im Grugabad Essen die Weltmeisterschaft statt.  

 Beim Event im Naturbad Mülheim-Styrum war neben der Show und einem simulierten Wettkampf der Profis ein Workshop und Rookie-Cup angesetzt, der Jedem die Möglichkeit bieten sollte, diese Sportart kennen zu lernen und bei abwechslungsreicher Musik mitzumachen.

 Tut eine Landung aus zehn Metern denn nicht weh? "Am Anfang ist es sehr schmerzhaft und man hat jede Menge blaue Flecken", erklärt Jonas Höltermann (22), Trainer der NRW-Junioren-Mannschaft und Gründer des Splashdiving-Landeskaders, "doch nach und nach bekommt man Muskeln – der Körper wird einfach stabiler". Schutzkleidung gibt es nicht. Außer Bade- und einer Neoprenhose dürfen die Springer meist nichts tragen. Wer Splashdiven will, darf eben alles – nur nicht zimperlich sein.

 

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Stand: 25.07.2011

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