Archiv-Beitrag vom 13.12.2010Sportparks als Anziehungspunkt

Insbesondere für Jugendliche attraktiv +++ Zahlreiche „Erfolgsfaktoren“

Mit der Erschließung neuer Sportflächen für Jugendliche beschäftigt sich seit dem Jahr 2009 das Projekt „Jugendsportpark“. Ziel der daran Beteiligten ist es, in absehbarer Zeit in Mülheim an der Ruhr einen „Jugendsportpark“, also einen Sportpark, der speziell auf die Bedürfnisse von Jugendlichen im Hinblick auf die Freizeitgestaltung zugeschnitten ist, zu errichten. Denn gerade für Heranwachsende stellen solche Sportparks einen Anziehungspunkt dar.

Sportliche Aktivitäten wie Skateboarden liegen bei Mülheims Jugendlichen voll im Trend.

Sportliche Aktivitäten wie Skateboarden liegen bei Mülheims Jugendlichen voll im Trend. Foto: MSB/Dr. Claudia Pauli.


In die Planungen können nun weitere wissenschaftliche Erkenntnisse einfließen:
Kerstin Handke ging in ihrer Diplomarbeit der Frage nach, welche Gründe im Einzelnen für den Erfolg von Sportparks verantwortlich sind. Die Studentin der Deutschen Sporthochschule Köln absolvierte im vergangenen Jahr ein Praktikum beim Projekt „Jugendsportpark“ und wollte ihre Abschlussarbeit an die damalige Tätigkeit anknüpfen lassen. Viele der bisherigen Feststellungen wurden durch die Untersuchung bestätigt, es ergaben sich aber auch einige neue Erkenntnisse. „Und was woanders funktioniert, kann man ja übernehmen“, meint Johannes Michels, Leiter des Projektes „Jugendsportpark“, der Kerstin Handke während ihres Praktikums in Mülheim betreute.

Im Rahmen der Studie wurden Nutzer von drei bestehenden Sportparks befragt, die überwiegend
von Jugendlichen besucht werden. Danach scheinen folgende Faktoren zum Erfolg
zu führen:
• Ein kostenloses/kostengünstiges Sportangebot.
• Ein umfangreiches Sportangebot.
• Ein Angebot an Trendsportarten (z. B. Skateboarden, Beachvolleyball, BMX) in Kombination mit traditionellen Sportarten (insbesondere Fußball).
• Ein guter Zustand der Anlage, verbunden mit entsprechender Sauberkeit und Sicherheit.
• Eine möglichst gute und einfache Erreichbarkeit.
• Die Durchführung von Veranstaltungen über das übliche Angebot hinaus (z. B. „Schnupperkurse“, Shows).
• Lange Öffnungszeiten.
• Eine gute Atmosphäre.
• Ausreichend Parkmöglichkeiten.
• Das Vorhandensein eines Kiosks bzw. gastronomischen Bereichs.

Anhaltspunkte zu der Frage, welche Trendsportarten bei Mülheims Jugendlichen besonders beliebt sind, haben die Verantwortlichen des Projektes „Jugendsportpark“ sowohl durch eine Online-Befragung als auch durch einen praktischen Test erhalten: Das erstmals aufgelegte „Schnupperheft für Trendsportarten“ ermöglichte Interessierten, kostengünstig Erfahrungen
in verschiedenen Trendsportarten zu sammeln. Für 2011 ist bereits eine Neuauflage der Broschüre geplant.

Weitere Informationen zum Projekt „Jugendsportpark“ erhalten Sie im Internet unter www.jugendsportpark-muelheim.de.

 

Kontakt


Stand: 13.12.2010

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