Stadthäuser im Zentrum der Stadt und "100 Häuser für Familien"

Die Wohnbevölkerung wieder zurück in die Innenstädte holen, und dem Fortzug von Familien in das Umland begegnen. Diese Ziele sind nicht erst seit den jüngsten Bevölkerungsprognosen fester Bestandteil der stadtentwicklungspolitischen Agenda der Stadt Mülheim an der Ruhr. In diesem Zusammenhang stellt Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld am kommenden Dienstag (20. April) um 16.30 Uhr in der Kundenhalle der Sparkasse am Berliner Platz 1, das Programm "100 Häuser für Familien" der Stadt Mülheim an der Ruhr der Öffentlichkeit vor. "Familien mit Kindern bezahlbares Wohneigentum mit angemessenen Gebäude- und Wohnungszuschnitten in Mülheim anbieten zu können und dadurch der "Stadtflucht" vornehmlich junger Bevölkerungsgruppen entgegenzuwirken, hat sich das 100-Häuser-Programm an drei ausgewählten Standorten, Auf dem Bruch, Friesenstraße und Hagenauer Straße, zum Ziel gesetzt," so Oberbürgermeisterin Mühlenfeld. Mit dem Aspekt des Wohnens speziell im Innenstadtbereich befasst sich hingegen die Ausstellung "LBS-Stadthaus - im Zentrum zu Hause", die zugleich mit dem 100-Häuser-Programm eröffnet wird. Ausgangspunkt für eine Wiederbelebung der City, so die der Ausstellung zugrunde liegende Idee, ist die Revitalisierung der Innenstädte als attraktive Wohnstandorte für unterschiedliche Haushaltsformen und deren Wohnwünsche. Sechs verschiedene Modelle typischer zukunftweisender Stadthäuser, die unterschiedlichen Bedürfnissen ihrer Bewohner gerecht werden sollen, veranschaulichen, dass Wohnen in der Innenstadt, auch unter den gegebenen stadtbaulichen Rahmenbedingungen möglich ist. Die Ausstellung ist bis zum 26. April 2004 zu den üblichen Kassenzeiten zu sehen.

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Stand: 15.04.2004

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