Archiv-Beitrag vom 21.06.2010"Stadtklimapreis_Grün"

Startschuss für den Wettbewerb zur Hof-, Dach- und Fassadenbegrünung und zur Flächenentsiegelung

Im April dieses Jahres wurde im Ausschuss für Umwelt und Energie einstimmig beschlossen einen Umweltpreis in Mülheim auszuloben, der dank einer Satzungsänderung den alten "Bürgerpreis für Umweltschutz" und den "Stadtpreis Dachgrün" ablösen soll.

Mehr Lebensqualität in der Stadt mit dem Stadtklimapreis_Grün, dem Wettbewerb zur Hof-, Dach- und Fassadenbegrünung und zur FlächenentsiegelungDer „Stadtklimapreis_Grün“ ist ein Wettbewerb zur Hof-, Dach- und Fassadenbegrünung sowie zur Flächenentsiegelung. In Kooperation mit der Mülheimer Initiative für Klimaschutz und dem Ausschuss für Umwelt und Energie will das Amt für Umweltschutz mit dem neuen, breiter gefassten Konzept Bürger, Unternehmen und Institutionen gleichermaßen ansprechen. 

"Wir haben bewusst das Motto Stadtklima gewählt, um damit den Bürgern wie Unternehmen die Möglichkeit zu geben, etwas zu tun", so Dr. Susanne Dickel, Leiterin der Geschäftsstelle der Mülheimer Inititiative für Klima-Schutz, die in diesem Jahr erstmals die Federführung über den Umweltpreis übernommen hat und zudem das Preisgeld stellt. Susanne Dickel möchte mit dem Projekt vor allem dafür sorgen, dass es sich ein bisschen grüner anfühlt in ihrem Umfeld. Grüner ist schöner – optisch, gesundheitlich, stadtplanerisch. Dieser Grundüberlegung fühlt sich der neue „Stadtklimapreis_Grün“ verpflichtet.

 
Bis Mai 2011 haben Interessierte die Möglichkeit, sich zu bewerben. Diese lange Vorlaufphase wurde bewusst gewählt, sagt Dr. Susanne Dickel, "Denn mit dem Preisgeld, das von der Zahl der Teilnehmer abhängt, aber wohl rund 10.000 Euro beträgt, will man zu größeren Maßnahmen motivieren und so genug Zeit bieten, zu planen und eventuelle Bauanträge zu stellen." Für Beigeordnete Helga Sander ebenfalls ein wichtiger Punkt. "Der Zeitraum von einem Jahr ist sehr gut. So haben die Bewerber auch die Gelegenheit noch etwas umzusetzen," so die Umweltdezernentin.

"Anpassung an das, was uns blüht"

Besonders wichtig ist Susanne Dickel im Rahmen des Klimaprojektes der Stadtkern. "Wir wollen es nicht da grüner machen, wo schon viel Grün ist." Industriegebiete, Wohnblöcke, Parkplätze, vielleicht Schulhöfe sollen "grüner aufblühen", Regen stauende Flächen aufgebrochen werden. Zudem will die Klimaschutzinitiative den Prozess mit Infoveranstaltungen begleiten.

Dies soll gemeinsam mit der VHS geschehen, als weitere Partner kann sich Susanne Dickel die ökologische Station und den Nabu vorstellen. Denn ökologischer Begrünung soll beim Klimapreis klar Vorrang eingeräumt werden. "Heimische Pflanzen und deren Nutzen für Mensch und Tier sind einem Zieraspekt vorzuziehen", meint sie und fordert eine "Anpassung an das, was uns blüht".

Sie will jetzt intensiv auf die Schulen und Unternehmen zugehen, Flyer verteilen, verstärkt für den "Stadtklimapreis_Grün" werben.

Bis zum Umweltmarkt im kommenden Jahr sollen die Preisträger feststehen.

Machen Sie mit!

Die Wettbewerbsrichtlinien sowie einen Flyer mit Ansprechpartnern und näheren Informationen zum "Stadtklimapreis_Grün" finden Sie in den unten anhängenden Dateien zum Kontext.

Logo der KLimazone 2010 Mülheim an der Ruhr - Initiative für den Klimaschutz

 

 

 

 

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Stand: 21.06.2010

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