Stadtradeln 2017 in Mülheim an der Ruhr - ein voller Erfolg

Stadtradeln 2016 in Mülheim an der Ruhr  ein voller Erfolg: Viele Radlerinnen und Radler nahmen teil.Immer mehr Menschen in Mülheim an der Ruhr legen täglich Einkaufsfahrten oder Wege zur Arbeit mit dem Fahrrad zurück. Neue Radwege wie der Radschnellweg von Mülheim an der Ruhr nach Essen und der weiter fortschreitende Aufbau der Radverkehrswege im Stadtgebiet animieren hierzu.

Im Zeitraum vom 20. Mai bis 9. Juni 2017 hat die Stadt Mülheim an der Ruhr sich zum vierten Mal in Folge am dem deutschlandweiten Wettbewerb STADTRADELN beteiligt. Ziel der Kampagne ist es, die Bürgerinnen und Bürger zur vermehrten Nutzung des Fahrrades bei Alltagsfahrten zu motivieren. Insgesamt haben 621 Kommunen an der Kampagne teilgenommen. Mit dabei waren in diesem Jahr in Mülheim an der Ruhr sieben  Mitglieder des Kommunalparlaments und 514 Radler und Radlerinnen in 49 Teams. Unsere diesjährigen Stadtradler Stars Brigitte Erd und Ralf Krapoth waren mit dabei und haben drei Wochen voll auf das Fahrrad  sowie Bus und Bahn gesetzt. Über ihre Erlebnisse habe beide in einem Blog berichtet. In Summe legten die Mülheimer Teilnehmer und Teilnehmerinnen 154.737 Kilometer (km) mit dem Rad zurück, was umgerechnet einer CO²-Vermeidung von 21.973 Kilogramm (kg) CO² entspricht. Wussten Sie eigentlich, dass jeder Autofahrer unter uns an einem Werktag rund 34 Kilometer zurücklegt? Dabei werden rund 8,5 kg CO2 sowie andere Luftschadstoffe und Feinstäube pro Tag und Fahrzeug freigesetzt. Somit haben die beteiligten Stadtradler und Stadtradlerinnen rechnerisch 2.585 dieser tagtäglichen Wegestrecken ersetzt.

Den Auftakt bildete die Sternfahrt am 20. Mai, bei der Radler aus Duisburg, Oberhausen und Mülheim an der Ruhr gemeinsam zur Eröffnungsfeier zur Zeche Zollverein fuhren. Dort wurden die Teilnehmenden begrüßt und auf die folgenden Wochen sowie die Hintergründe des Stadtradelns eingestimmt.

Siegerehrung und Preisverleihung am 10. September 2017

Natürlich soll der Einsatz all derer, die an der Kampagne aktiv teilgenommen haben auch öffentlich gewürdigt werden. Aus diesem Grunde findet am 10. September 2017 um 14 Uhr  am Stadthafen die Siegerehrung und Preisverleihung statt. Alle Stadtradler und Stadtradlerinnen sowie Interessierte sind herzlich eingeladen. Die Preise haben Fahrrad Sebold und die PIA Stiftung gespendet. Auch der ADFC hat in diesem Jahr wieder einen Preis für Kinder und Jugendliche im Gesamtwert von 500 gestiftet.
Nach dem Motto jeder Kilometer zählt erhalten alle anwesenden registrierten Stadtradlerinnen und Stadtradler eine kleine eiskalte Überraschung vor Ort.

In diesem Zusammenhang möchten wir auch auf einen interessanten Vortrag hinweisen, zu dem wir alle Beteiligten im Namen der Volkshochschule Mülheim an der Ruhr einladen wollen. Viele von uns werden sich an die spannenden Berichte erinnern des WDR-Reporters Ludger Vortmann aus dem November 2016 erinnern.

Wege aus dem Stau - E-Bike statt Auto - Erfahrungsbericht eines radelnden WDR-Reporters am 13. September um 19.30 Uhr in der VHS

NRW ist Stauland in Deutschland. Die Zahl der Pendelnden steigt, immer länger werden die Stau-Meldungen in den Verkehrsnachrichten. Und Menschen werden sogar krank vom ständigen Stop-and-Go, berichten Medizinerinnen und Mediziner.

Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) fordert mehr und bessere Radwege, damit endlich mehr Pendler und Pendlerinnen vom Auto auf das Rad oder E-Bike umsteigen.

Doch ist das denn schon jetzt möglich? Der WDR-Reporter Ludger Vortmann hat den Selbsttest gemacht - und zwar nicht als Schönwetterfahrer im Frühling, sondern den ganzen November 2016 bei Frost, Wind und Regen. 1.024 Kilometer zwischen Arbeitsplatz und Wohnort. Eine sehr gute Erfahrung, mit vielen spannenden, witzigen - aber auch gefährlichen Situationen.

Der Erfahrungsbericht des radelnden WDR-Reporters Ludger Vortmann wird am 13. September um 19.30 Uhr in der VHS eine Erlebnistour der besonderen Art.

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Mehr Informationen sind auf der Seite der VHS erhältlich. Inhaltliche Fragen beantwortet dort Henrike Donner unter 0208/455-4356.

Kontakt


Stand: 08.09.2017

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