Archiv-Beitrag vom 27.09.2012Stadtteilworkshop 2012

„Wie kann es mir konkret gelingen, mit Eltern gut zusammenzuarbeiten?“

Diese Frage diskutierten am  Dienstag, 18. September rund 70 Akteure des Bildungsnetzwerks Eppinghofen in der Grundschule an der Zunftmeisterstraße.

Stadteilworkshop Eppinghofen. 18.09.2012 Foto: Walter Schernstein

(Fotos: Walter Schernstein)

In der Eröffnung des Stadtteilworkshops machte der Beigeordnete Ulrich Ernst deutlich, wie wichtig es für die Entwicklung der Kinder ist, mit den Eltern in guter Erziehungspartnerschaft zusammenzuarbeiten. Einige Beispiele zeigten, dass es bereits viel Experten- und Erfahrungswissen zu diesem Thema im Stadtteil Eppinghofen gibt. Bewährt hat sich im Dichterviertel die enge Zusammenarbeit von Grundschule und Kindertagesstätte FANTADU. Es hat sich gezeigt, dass Eltern sich in den Einrichtungen wohl fühlen und sich beteiligen, wenn sie persönlich angesprochen werden. In der EEC-Kita „Menschenskinder“ gehört die Eingewöhnungsphase für Kinder und Eltern zu den wichtigsten Bausteinen der guten Zusammenarbeit. Bilder und Symbole helfen über manche Sprachschwierigkeit hinweg. Eltern haben einen festen Raum, so dass sie sich zur Einrichtung zugehörig fühlen. Die Mitarbeiterinnen konnten erleben, wie gut die Eltern in eigener Verantwortung Feste und Veranstaltungen organisieren, so dass dann allen mehr Zeit für das Gespräch bleibt.

In mulitprofessionell zusammengesetzten Kleingruppen berieten sich die Workshop-Teilnehmerinnen anschließend gegenseitig zu konkreten Fallbeispielen aus ihrem Arbeitsalltag: Wie kann es mir gelingen, dass aus der überwiegend türkisch besetzten Gruppe im Elterncafé eine multi-kulturelle Gruppe wird, in der sich auch arabische und deutsche Eltern wohlfühlen? Antworten erhielt die Schulsozialarbeiterin von Netzwerkpartnern aus der offenen Kinder- und Jugendhilfe, der Sozialagentur oder Lehrkräften anderer Schulen.

"Bildungspartner" werden!

„Bildungspartner“ kann im Netzwerk jede Institution oder Person sein, die sich dafür engagieren will, dass jedes Kind, das im Stadtteil aufwächst, in seiner Entwicklung bestmöglich gefördert wird - unabhängig von sozialer und kultureller Herkunft.
Neue Bildungspartnerin ist in diesem Jahr die Evangelischen Lukaskirchengemeinde Mülheim an der Ruhr. Arbeitsschwerpunkte des Bildungsnetzwerks sind Projekte wie das MUT - Café (Mitmachen und Trauen), die Eppinghofer Werkstattwoche, die Zusammenarbeit die Unterstützung von Kindern beim Lesen durch Lesepaten oder die Stärkung der Verkehrskompetenz von Frauen in einem Radfahrtraining.

Stadteilworkshop Eppinghofen. 18.09.2012 Foto: Walter Schernstein

Koordiniert werden Projekte, Arbeitsgruppen und Aktionen von den Stadtteilkoordinatorinnen Halime Cakir Nurdogan (Foto rechts) und Dr. Sonja Clausen.

Das Bildungsnetzwerk wird gefördert aus Mitteln des Europäischen Fonds zur Integration von Drittstaatsangehörigen (EIF).

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Stand: 29.10.2013

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