Stadtverwaltung erhöht die Zahl der Ausbildungsplätze zum 1. September 2004

Seit Monaten wurde die Frage, wie die Schaffung einer bedarfsgerechten Anzahl von Ausbildungsplätzen für junge Menschen erreicht werden kann, in der Politik kontrovers diskutiert. Jetzt wurde am 16. Juni in Berlin zwischen der Bundesregierung und den Spitzenverbänden der Wirtschaft der "Nationale Pakt für Ausbildung" beschlossen. Damit ist auch das Thema Ausbildungsplatzabgabe zunächst vom Tisch, die der Verwaltung – obwohl sie bereits über den Bedarf hinaus ausbildet – eine Belastung von mindestens 215.000 € beschert hätte. Auch wenn sich aus dem Ausbildungspakt keine Verpflichtung für die Verwaltung ergibt, haben Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld und der für den Ausbildungsbereich zuständige Beigeordnete Hans-Theo Horn sofort die Initiative ergriffen. Zum 1. September wird die Stadt Mülheim an der Ruhr ihr Ausbildungsplatzangebot um 2 zusätzliche Plätze auf dann 32 erhöhen. Die soll auch ein Signal für andere Ausbildungsverantwortliche unserer Stadt sein. Auch im Ausbildungsjahr 2005 wird die Verwaltung alles versuchen, um jungen Menschen, die am Anfang ihres Berufslebens stehen, eine ihren Talenten, Fähigkeiten und Fertigkeiten entsprechende Ausbildung zu ermöglichen.

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Stand: 06.07.2004

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