Statistische Auswertung des Wohnungsbestandes

Die jährliche Auswertung des Wohnungsbestandes, mit der u.a. die Verwaltungskostenbeiträge ermittelt werden, haben eine Ergänzung des Statistikkennzeichen in der 3. Seite der Wohnungstabelle erforderlich gemacht.

Zusätzlich zu den entsprechenden Begleitschreiben sind die Informationen an dieser Stelle aufgelistet.

 

Statistik AFWoG: (Gibt es leider in keinem Bundesland mehr)

 

 

1. Eingabestelle:

  • 5 = Landesmittel WoFG
  • 6 = Gemeindemittel WoFG

2. Eingabestelle:

  • wie bisher A für Eigentumsmaßnahmen und B für Mietwohnungen (und C)

3. Eingabestelle:

  • Jahrgangsstufe 1.

 

Statistik WoBindG:

 

 

Für den Jahresbericht gemäß Nr. 4 der Kontrollrichtlinien für die Erfassung und Kontrolle von Sozialwohnungen (Anlage 1 zu Nr. 2.1 VV-WoBindG) ist in NRW eine statistische Auswertung des jährlichen Wohnungsbestandes vorzunehmen, die unter anderem zur Errechnung des Verwaltungskostenbeitrages dient.

Die ab dem Berichtsjahr 2007 vorgeschriebene statistische Auswertung stellt das bisher bekannte Schema völlig um. Die  Unterscheidungen nach Mittelarten sind der Einstufung in die Einkommensgruppen A und B gewichen. Trotzdem wird bei der Verwaltung und Pflege des Wohnraumes in WinAWOS weiterhin die bekannte Unterscheidung beibehalten, da die ja vielfach maßgebend z.B. für die Erteilung von Bezugsgenehmigungen sind. Die Auswertung erfasst nunmehr allerdings alle Förderwege in einer Statistik.


Das Statistikfeld setzt sich aus drei Bereichen zusammen:

Der erste Bereich gibt Auskunft über die Art der als Darlehen gewährten öffentlichen bzw. nichtöffentlichen Mittel.


Dies sind zur Zeit:

  • 0 nicht mit öffentlichen Mitteln im Sinne des §6 II. WoBauG gefördert   (außer Mittel nach §§ 88 a, 88 d, 88 e II. WoBauG)
  • 1 Landesmittel
  • 2 Landesmittel und zusätzlich Wohnungsfürsorgemittel
  • 3 ausschließlich Bundesmittel
  • 4 ausschließlich Gemeindemittel
  • 5 nichtöffentliche Mittel nach § 88 a II.WoBauG
  • 6 nichtöffentliche Mittel nach § 88 d II.WoBauG
  • 7 nichtöffentliche Mittel nach § 88 e II.WoBauG
  • 8 Landesmittel WoFG                   (Einkommensgruppe A)
  • 9 Gemeindemittel WoFG               (Einkommensgruppe A)
  • A Landesmittel (WFNG NRW)        (Einkommensgruppe A)
  • B Gemeindemittel (WFNG NRW)    (Einkommensgruppe A)
  • C Pflegewohnheimplätze Nr. 3 WFB
  • D Pflegewohnheimplätze Nr. 2 BestandInvest
  • E Wohnheimplatz (BWB)
  • F  Landesmittel WoFG                   (Einkommensgruppe B)
  • G Gemeindemittel WoFG               (Einkommensgruppe B)
  • H Landesmittel (WFNG NRW)        (Einkommensgruppe B)
  • I  Gemeindemittel (WFNG NRW)    (Einkommensgruppe B)
  • X ehemals geförderter Wohnraum

Der zweite Bereich gibt Auskunft über die Art der Wohnung.


Dies sind zur Zeit:

  • A Eigentumsmaßnahmen
  • B Mietwohnungen (incl. der Pflegewohnplätze oder Wohnheimplätze)
  • E steuerbegünstigter Wohnraum nach § 7 k EStG
  • L noch nicht bezugsfertige Wohnungen
  • M Modernisierungsdarlehen
  • N mit nichtöffentlichen Mitteln geförderte Wohnungen
        (außer Mittel nach §§ 88 a, 88 d, 88 e II. WoBauG)
  • Z zweckentfremdeter Wohnraum
  • X ehemals geförderter Wohnraum

Hinweis:
Zu beachten ist bei den Kennzeichen des zweiten Bereichs, dass bei Wohnungen, die mit Mitteln nach §§ 88 a, 88 d, 88 e II. WoBauG gefördert wurden und die über die Statistik ausgewertet werden sollen, nicht der Buchstabe N eingetragen wird. Für die Auswertung dieser Wohnungen müssen ebenfalls ''A'' oder ''B'' eingetragen worden sein. Das X kann in den beiden vorgenannten Bereichen nach "Belieben" genutzt werden, falls jemand den ausgelaufenen Wohnungsbestand behalten möchte.



Der dritte Bereich gibt Auskunft über laufende Veränderungen im Berichtsjahr:

Wegen der Neuordnung der statistischen Auswertung für Nordrhein-Westfalen, die in 2007 rückwirkend für das Berichtsjahr 2007 in Kraft trat, ist der dritte Bereich völlig neu geordnet worden.

  • 1 Bestand am 1.1. des Berichtsjahres
  • 21 Zugang wegen Bezugsfertigkeit
  • 22 sonstige Zugänge (Bestandserwerbe, Umwandlung von Mietwohnungen in selbst genutztes Wohneigentum, Bestandskorrekturen, verspätet mitgeteilte Bezugsfertigkeiten, usw.) (diese sind in einer gesonderten Liste festzuhalten, da hier eine besondere Erläuterung erforderlich ist)
  • 23 sonstige Zugänge von Wohnungen, die bereits in der Nachwirkungsfrist sind (diese werden in der Auswertung später in Ziffer 6 addiert)
  • 41 planmäßige Abgänge (planmäßige Tilgung, Vollauszahlung der Aufwendungsdarlehen usw.)
  • 42 Außerplanmäßige Abgänge (vorzeitige Darlehensrückzahlungen, Verzicht auf Zahlung der Aufwendungsdarlehen usw.)
  • 43 Sonstige Abgänge (Umwandlung von Mietwohnungen in selbst genutztes Wohneigentum, Bestandskorrekturen, verspätet mitgeteilte Abgänge, usw.)
  • 48 sonstige Abgänge von Wohnungen, die bereits in der Nachwirkungsfrist sind (diese werden bei der Auswertung später von Ziffer 8 abgezogen)
  • 6 Wohnungen in nicht abkürzbarer Nachwirkungsfrist mit Ablauf des 31.12. des Berichtsjahres
  • 9 Wohnungen in nicht abkürzbarer Nachwirkungsfrist mit Ablauf des 31.12. des Berichtsjahres gem. § 22 (5) WFNG
  • 13 ausschließlich Gemeindemittelwohnungen

Eintragungen im dritten Bereich, wenn innerhalb eines Jahres mehrere Statistikmerkmale gleichzeitig zutreffen:

  • 441 Verlust der Eigenschaft ''Eigentumsmaßnahme"
  • 442 Umwandlung einer Mietwohnung in Eigentumsmaßnahme
  • 443 Umwandlung einer Mietwohnung in Eigentumsmaßnahme und Rückzahlung
  • 444 Umwandlung einer Mietwohnung in Eigentumsmaßnahme und Rückzahlung durch berechtigt darin wohnenden Eigentümer
  • 445 Rückzahlung einer Mietwohnung im aktuellen Jahr und dann Umwandlung in Eigentumsmaßnahme und Erwerb durch Mieter oder Bezug durch berechtigten Eigentü-mer
  • 446 Umwandlung einer bereits zurückgezahlten Mietwohnung in Eigentumsmaßnahme
  • 447 Rückzahlung einer Mietwohnung im aktuellen Jahr und dann Umwandlung in Eigentumsmaßnahme
  • 448 Rückzahlung einer Mietwohnung im aktuellen Jahr und dann Umwandlung in Eigentumsmaßnahme und Erwerb durch Mieter oder Bezug durch berechtigten Eigentü-mer
  • 449 Umwandlung einer bereits zurückgezahlten Mietwohnung in Eigentumsmaßnahme und Erwerb durch Mieter oder Bezug durch berechtigten Eigentümer

Auswertungen außerhalb Nordrhein-Westfalens können zum Teil noch nach dem im folgenden beschriebenen "alten" Auswertungsschema vorgenommen werden.
Da diese Statistik allerdings nur für NRW vorgeschrieben ist, habe ich nicht mehr alle Funktionalitäten übertragen lassen. Es kann daher vor allem im dritten Eingabebereich des Statistikkennzeichen vereinzelt vorkommen, dass die bisherigen Kennzeichen nicht mehr genutzt werden können.

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Stand: 07.03.2017

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