Abschlussfest auf der MüGa-Wiese in Mülheim an der Ruhr
Der „Sternlauf der Religionen“ führte Teilnehmer aus unterschiedlichen Religions- und Glaubensgemeinschaften zur MüGa-Wiese am Schloss Broich in Mülheim an der Ruhr. Die Art der Teilnahme war dabei jedem freigestellt: Ob mit Inlineskatern, wandernd, laufend, mit dem Rollstuhl, Einrad fahrend oder auf dem Fahrrad, zu Wasser mit dem Ruderboot oder Kanu – alles war möglich, alle Teilnehmer waren willkommen.
Denn wichtig war den Veranstaltern vor allem das „sich gemeinsam auf den Weg machen“. Die integrative Kraft der Religionen und des Sports – ein besonderes Kennzeichen des Ruhrgebiets – bekommt so viele Gesichter. Sport, Kultur und Religionen sprechen alle Sprachen und verbinden Menschen. Die Gruppen starteten von Gotteshäusern, Kirchen, Moscheen oder Synagogen, von den Sportvereinen oder von Zuhause mit Freunden und Nachbarn. Die Startpunkte des Sternlaufs waren unter anderem: Hamburg, Münster, Essen, Bottrop, Mettmann, Wesel, Oberhausen, Mülheim, Duisburg, Düsseldorf und Köln.
Nach dem Sternlauf gab es ab 16 Uhr auf der MüGa-Wiese eine interreligiöse Feier mit anschließendem interkulturellen Freundschaftsfest. Es traten auf: Farfarello, der Geiger mit seiner Band; Kölner Jugendchor St. Stephan; Gospelchor S(w)ing & Praise und andere Gruppen. Der „Sternlauf der Religionen“ war ein Projekt im Rahmen der Kulturhauptstadt 2010 in Zusammenarbeit mit dem Landessportbund Nordrhein-Westfalen und dem Landesarbeitskreis Kirche und Sport Nordrhein-Westfalen.
Klaus Wichmann, Mülheim an der Ruhr, im September 2010
(Quellen: Text, www.kirche-und-sport-nrw.de; Bilder aus der Bilddatenbank des LSB – Landessportbund Nordrhein-Westfalen, Bilder u. a. von Andrea Bowinkelmann)
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