Strohballenbrände am 7.9.2004
Großbrand 1, Hansbergstraße
Am Dienstag, den 7.9.2004, wurde gegen 16.12 Uhr zunächst der Brand von einigen Strohballen an der Hansbergstraße gemeldet. Das Tanklöschfahrzeug TLF 24/50 wurde daraufhin zur Einsatzstelle entsandt. Bei Eintreffen forderten die Beamten der Berufsfeuerwehr sofort massive Verstärkung an, da ca. 500 große, gepresste Strohrollen brannten.
Daraufhin wurde von der Leitstelle ein Löschzug der Berufsfeuerwehr und ein Wechselladerfahrzeug mit dem Abrollbehälter "Schlauch" zur Einsatzstelle beordert. Gleichzeitig wurden die Freiwillige Feuerwehr und die dienstfreien Wachabteilungen der Berufsfeuerwehr zur Verstärkung alarmiert.
Durch massiven Personal- und Materialeinsatz konnte hier ein Übergreifen der Flammen auf den angrenzenden Bauernhof sowie auf die in der Nähe befindlichen weiteren Strohrollen verhindert werden.
Folgende Kräfte der Feuerwehr Mülheim an der Ruhr kamen hier zum Einsatz:
| 1 | Einsatzleitwagen |
| 1 | Kommandowagen |
| 2 | Löschfahrzeuge |
| 2 | Tanklöschfährzeuge |
| 1 | Drehleiter |
| 1 | Wechsellader mit Abrollbehälter "Schlauch" |
| 2 | Manschaftstransportfahrzeuge |
| 2 | Rettungswagen |
| 1 | Lichtmastanhänger |
Es waren an dieser Einsatzstelle ständig ca. 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr Mülheim an der Ruhr tätig. Zur Brandbekämpfung wurden 3 Wasserwerfer (Monitore), 2 B-Rohre und 6 C-Rohre eingesetzt. Außerdem kamen 3 private Traktoren zum Einsatz, mit deren Hilfe die Strohballen auseinander gezogen werden konnten.
Aufgrund der Nähe zur Autobahn A 40 wurde die Autobahnpolizei informiert, dass es zu Sichtbeeinträchtigungen auf der Autobahn kommen könnte.
Großbrand 2, Gänseweg
Noch während die Einsatzkräfte mit der Brandbekämpfung an der Hansbergstraße beschäftigt waren, meldete um 20:14 Uhr ein Anrufer in der Leitstelle große Mengen brennender Strohrollen am Gänseweg.
Ein auf der Hauptfeuerwache in Bereitschaft stehender Löschzug wurde darauhhin sofort zur Einsatzstelle beordert. Schon auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung zu sehen. Kurz nach Eintreffen am Gänseweg wurde durch den Einsatzleiter überörtliche Hilfe von den Feuerwehren Essen und Oberhausen angefordert.
Folgende Kräfte kamen hier zum Einsatz:
Feuerwehr Mülheim an der Ruhr
| 1 | Einsatzleitwagen |
| 2 | Kommandowagen |
| 1 | Löschfahrzeuge |
| 2 | Tanklöschfährzeuge |
| 1 | Drehleiter |
| 1 | Wechsellader mit Abrollbehälter "Schlauch" |
| 2 | Manschaftstransportfahrzeuge |
Ständig im Einsatz waren an dieser Einsatzstelle 20 Einsatzkräfte der Feuerwehr Mülheim an der Ruhr.
Feuerwehr Essen
| 1 | Kommandowagen |
| 3 | Löschfahrzeuge |
| 1 | Tanklöschfährzeuge |
| 1 | Schlauchwagen |
| 1 | Drehleiter |
Ständig im Einsatz waren an dieser Einsatzstelle 10 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Essen. Das Personal wurde aufgrund der Einsatzdauer und der extremen körperlichen Belastung während des Einsatzes einmal gegen "frische" Kräfte der Feuerwehr Essen durchgetauscht.
Feuerwehr Oberhausen
| 1 | Löschfahrzeug |
Ständig im Einsatz waren an dieser Einsatzstelle 6 Einsatzkräfte der Feuerwehr Oberhausen.
Technisches Hilfswerk
Ortsverband Mülheim an der Ruhr
12 Einsatzkräfte und 3 Fahrzeuge mit einem Lichtmastanhänger.
Aufgabe des THW Mülheim war die Ausleuchtung der Einsatzstelle.
Ortsverband Ratingen
12 Einsatzkräfte und 2 Fahrzeuge sowie 1 Radlader.
Das THW Ratingen hatte die Aufgabe, die brennenden Strohballen mit Hilfe eines Radladers auseinander zu ziehen.
Ortsverband Duisburg
2 Einsatzkräfte mit einem Radlader. Das THW Duisburg hatte die Aufgabe, die brennenden Strohballen mit Hilfe eines Radladers auseinander zu ziehen.
Johanniter Unfallhilfe
2 Einsatzkräfte mit einem Rettungswagen zum Eigenschutz. Außerdem stellte die JUH die Versorgung der Einsatzkräfte vor Ort sicher.
Zur Brandbekämpfung wurden an dieser Einsatzstelle 2 Wasserwerfer (Monitore), 4 B-Rohre und 10 C-Rohre eingesetzt.
Außerdem kamen 4 private Traktoren zum Einsatz, mit deren Hilfe die Strohballen auseinander gezogen werden konnten.
Das Technische Hilfswerk unterstützte am Gänseweg beim Auseinanderziehen der Strohballen und leuchtete die Einsatzstelle aus.
Für die Brandbekämpfung wurden an beiden Einsatzstellen in Spitzenzeiten über 12.000 Liter Wasser pro Minute verbraucht!
Die Wasserversorgung wurde über lange Schlauchleitungen sichergestellt. Dafür wurden ca. 2.500 Meter B-Schläuche verlegt.
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und die Johanniter Unfallhilfe (JUH) stellten zusätzlich 4 Rettungswagen während der kompletten Einsatzdauer bis Mittwoch früh.
Insgesamt waren an beiden Einsatzstellen (inklusive Personaltausch) 84 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Mülheim und 15 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Mülheim im Einsatz.
Zusammen mit den Kräften der Feuerwehren Essen und Oberhausen sowie des THW, des DRK und der JUH waren
161 Einsatzkräfte
an beiden Einsatzstellen im Einsatz.
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| Strohballenbrand - Bilder der Einsatzstelle Mit freundlicher Genehmingung von "wieboldtv" |
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Strohballenbrand - Bilder der Einsatzstelle |
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Stand: 09.12.2008



















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