Stromausfall - Vorsorge und Selbsthilfe

Stromausfälle gehören zu den Ausnahmen und können in der Regel kurzfristig behoben werden. Dennoch hat nahezu jeder schon einmal Erfahrungen damit gemacht. Dauert der Stromausfall wenige Minuten, so ist er ein kurzes Ärgernis, das normalerweise ohne ernste Folgen für Verbrauchende bleibt.

Doch trotz aller Vorsorgemaßnahmen können Situationen eintreten, in denen die Stromversorgung für längere Zeit unterbrochen wird.

Wie der plötzliche Wintereinbruch im Jahr 2005 gezeigt hat, kann es Ereignisse geben, welche die Infrastrukturen der Stromnetzbetreiber stark beeinträchtigen oder sogar erheblich zerstören können. Durch die Schäden wurden damals Stromausfälle von mehreren Tagen verursacht, bis die notwendigen Reparaturen abgeschlossen werden konnten.

StromversorgungsnetzAber was würde geschehen, wenn die Störung länger anhält und ein Stromausfall die öffentliche Versorgung lahm legt?

Wie geht es weiter, wenn durch Hochwasser, Sturm oder andere Katastrophen ein Schaden angerichtet wird, der wochenlange Reparaturen notwendig macht?

Was ist zu tun, wenn Trinkwasser oder Lebensmittel einmal nicht jederzeit verfügbar sein könnten? Wenn auch die Handynetze ausfallen, das Telefon tot ist, die Heizung nicht anspringt, das Licht weg ist und der Computer streikt, merkt man schnell, wie groß die Abhängigkeit von elektrischer Energie tatsächlich ist.

In derartigen Situationen könnte es lange dauern bis Rettungskräfte Sie erreichen und Ihnen tatsächlich helfen können. Daher ist es sehr wichtig, dass Sie zunächst sich selber und anderen helfen können, bis die organisierte Hilfe eintrifft beziehungsweise bis der Schaden behoben werden konnte.

Gut beraten ist, wer einen ausreichenden Vorrat an Lebensmitteln anlegt. Die unter diesem Beitrag abrufbare Checkliste des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) zeigt Ihnen ein Beispiel für einen 14-tägigen Grundvorrat für eine Person.

Denken Sie außerdem an warme Kleidung, um die heizungslose Zeit zunächst zu überbrücken. Wer in der glücklichen Situation ist, über einen Kamin oder Ofen zu verfügen, sollte einen Vorrat an Kohle, Briketts oder Holz im Haus haben.

Ein Vorrat an Kerzen und Taschenlampen (zum Beispiel Kurbeltaschenlampe oder auch Solar- und LED-Leuchten) sowie Ersatzleuchtmittel, Batterien, Streichhölzer oder Feuerzeuge, Kerzen und mehr sollte im Haushalt zur Hand sein.

Mit Hilfe eines Campingkochers können auch während eines Stromausfalls kleinere Mahlzeiten zubereitet werden.

Nutzen Sie einen Garten- oder Tischgrill, der mit Holzkohle oder Gas betrieben wird. (Vorsicht! Nicht in der Wohnung oder im Haus grillen – es besteht Erstickungsgefahr!)

Bei Stromausfall werden auch Geldautomaten nicht funktionieren – eine ausreichende Bargeldreserve könnte hier als Überbrückung hilfreich sein.

Diese und viele weitere Informationen über Vorsorge und Eigenhilfe in Notsituationen finden Sie in der ebenfalls vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) entwickelten Informationssbroschüre „Für den Notfall vorgesorgt“.

Informationsbroschüre "Für den Notfall vorgesorgt"

Informationsbroschüre "Meine persönliche Checkliste"

Kontakt


Stand: 16.10.2017

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