Studentenwettbewerb: Städtebauliche Neuordnung entlang der ehemals Rheinischen Bahn
Der Studentenwettbewerb "Städtebauliche Neuordnung entlang der ehemals Rheinischen Bahn in Mülheim an der Ruhr" wurde im Oktober 2005 ausgelobt.
Auslober waren die Universität Dortmund, Fakultät Raumplanung, in Kooperation mit der Stadt Mülheim an der Ruhr, vertreten durch das Stadtplanungsamt.
Ziele und Inhalte:
Die Trasse der Rheinischen Bahn quert das Mülheimer Stadtgebiet. Die Bahngleise sollen zum großen Teil aufgegeben werden, teilweise werden sie bereits heute nicht mehr genutzt. Die ehemalige Bahntrasse selbst soll langfristig als Fuß- und Radweg ausgebaut werden.
Somit ergibt sich entlang dieser Trasse die Möglichkeit, die angrenzenden (freien) Flächen unter stadtstrukturellen und stadtgestalterischen Gesichtspunkten neu zu ordnen.
Von den Studierenden wurde unter anderem ein Strukturkonzept mit Aussagen hinsichtlich dreier ausgewählter Flächen entlang der Bahntrasse, ein städtebaulicher Entwurf für die Fläche "Wissollstraße/Heerstraße" und eine textliche Erläuterung der bestimmenden Entwurfsidee erwartet.
Vier Studierendengruppen nahmen am Wettbewerb teil.
Hieraus wurden im März 2006 ein erster und ein zweiter Preis ausgewählt:
- 1. Preis: "Urbane Erholung"
Stephanie Gerwing
Muharrem Gök
Phillip Hillebrand
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Analyse |
Leitidee |
Trassen- |
Entwurf |
Auszug aus der Beurteilung:
Das Konzept überzeugte dadurch, dass das Leitbild, die Idee und die Konzeption generell sehr schlüssig sind. Die einzelnen Module für die Gewerbenutzung sind zwar zu klein geraten, aber die Defizite können mit wenig Aufwand behoben werden.
Ein gutes Verhältnis zwischen der Baudichte und dem Freiraumkonzept.
Bei der Reihenhausbebauung ist eine Korrektur erwünscht.
Die sogenannten "Brücken mit Sondernutzung" sind als Idee interessant, jedoch in der Dimensionierung sollten sie großzügiger gestaltet werden. Insgesamt gute Ideen und Konzeptionen, die trotz der kleinen Defizite gute Qualitäten und adäquate Lösungen anbieten.
Außerdem wurde an dieser Arbeit insbesondere auch das Trassenkonzept positiv hervorgehoben. Das Entwurfsteam traf als einziges detailliertere Vorschläge zur künftigen Nutzung der Trasse beziehungsweise der angrenzenden Bereiche.
- 2. Preis: "Speldorf kommt in Bewegung"
Karoline Salamon
Katrin Weidmann
Tobias Kemper
Simon Knur
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Leitidee |
Entwurf |
Auszug aus der Beurteilung:
Zum zweiten Preisträger ist anzumerken, dass hier das Gesamtkonzept als positiv bezeichnet werden kann. Kritisch sind die Erschließung und die Lösungen für den ruhenden Verkehr (Stellplätze und Garagen). Ferner sind die Idee der Funktionstrennung und die gute methodische Aufbereitung der Arbeit positiv zu bewerten.
Kontakt
Stand: 23.01.2012













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