Studie des Informationsbüros d-NRW belegt: Mülheim an der Ruhr hat den zweitbesten Internetauftritt in NRW
Die Stadtverwaltung Mülheim an der Ruhr hat (nach Bochum) den zweitbesten Internetauftritt in NRW. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie des Informationsbüros d-NRW "Virtuelles Rathaus NRW 2006", die die Internetauftritte der nordrhein-westfälischen Kommunen einer eingehenden Prüfung unterzogen hat. Mülheim an der Ruhr ist in dieser Studie unter den kreisfreien Städten auf einem eindrucksvollen zweiten Platz eingestuft worden.
Das Fazit der Studie:
Die Veröffentlichung der Studie, die unter der Leitung von Dr. Bernd Rasche (Informationsbüro d-NRW) erstellt wurde, erfolgte zum Anschluss der Tagung MEMO 2006 - Methoden und Werkzeuge zur Verwaltungsmodernisierung.
Die MEMO 2006 ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der Universität Münster, des Informationsbüros d-NRW und des European Research Center for Information Systems.
Die MEMO-Tagung führt Anbieter von Modernisierungswerkzeugen aus Forschung und Praxis sowie Nachfrager aus der öffentlichen Verwaltung zusammen.
Bei der Themenauswahl für die Fachvorträge wurde besonders darauf geachtet, dass anwendbare Werkzeuge und Instrumente vorgestellt werden, die für die Besucher direkt nutzbar und einsetzbar sind.

Vor diesem Hintergrund war es natürlich für die Stadt Mülheim an der Ruhr eine besondere Ehre, dass sie am zweiten Veranstaltungstag eingeladen war, ihr neues und wegweisendes Projekt "TranspOnline - Online-Beantragung und Genehmigung von Großraum- und Schwerlasttransporten" vorzustellen.

TranspOnline erlaubt die Kontrolle eines Bescheides sogar per Handy.
Die Resonanz des fachkundigen Zuhörerkreises machte deutlich, dass der Start des bisher einmaligen Produktes "überfällig" ist und sowohl von der Wirtschaft als auch der Verwaltung als notwendiges Werkzeug zur Vereinfachung und Beschleunigung von Verwaltungsabläufen dringend erwartet wird.
Zum Hintergrund: (www.egovernmentplattform.de)
Studie "Virtuelles Rathaus NRW 2006" veröffentlicht
Quelle: Informationsbüro d-NRW
Die am 01.06.2006 veröffentlichte Studie zum Internetauftritt der nordrhein-westfälischen Städte und Kommunen wurde im Rahmen der Tagung MEMO 2006 in Münster vom Informationsbüro d-NRW an Staatssekretär Karl Peter Brendel übergeben. Die Preisträger in den verschiedenen Kategorien wurden im Rahmen der Tagung ausgezeichnet.
Die vom Informationsbüro d-NRW in Auftrag gegebene Studie untersuchte die Internet-Auftritte von 427 Gemeinde-, Stadt- und Kreisverwaltungen aus fünf Regierungsbezirken im Land Nordrhein-Westfalen. Die Studie wurde vom European Research Center for Information Systems der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster anhand von Online-Fragebögen durchgeführt. Dabei standen folgende Fragen im Mittelpunkt des Interesses:
- Wie werden die E-Government-Bestrebungen zum einen aus Sicht der Verwaltung und zum anderen aus Sicht von Bürgern und Unternehmen wahrgenommen?
- Welche Informationsangebote und Dienstleistungen sind besonders gut gelungen?
- Wo liegen Verbesserungspotenziale für den einzelnen Internetauftritt und den E-Government-Bereich insgesamt?
- Wie gut sind die Informationsangebote der Wirtschaftsförderungen in NRW?
- Wie weit wurden die aktuellen Vorgaben zur barrierefreien Gestaltung von Internetseiten bereits umgesetzt?
Die Internetauftritte wurden innerhalb der Kategorien "kreisfreie Stadt", "Kreis", kreisangehörige Stadt über 20.000 Einwohner" und "kreisangehörige Stadt unter 20.000 Einwohner" verglichen. Desweiteren wurden die Aspekte "Wirtschaftsförderung" und "Barrierefreiheit" genauer untersucht. Besonders gelungene Lösungen einzelner Kommunen zum Beispiel zum Angebot an Online-Kundenservices oder der Präsentation der Informationen werden ebenfalls kurz vorgestellt.
Die Studie kommt zu dem Schluss, dass in den Bereichen allgemeine Qualität der Internetauftritte und der angebotenen Informationen schon ein guter Stand erreicht ist. In den Bereichen Auffindbarkeit, Navigation und Dienstleistungen ergibt sich ein eher heterogenes Bild. Es wird empfohlen den Austausch zwischen den Kommunen zu intensivieren um so von einander zu lernen, wie sich etwa Verwaltung und Wirtschaft besser integrieren lassen oder Webseiten barrierefrei gestaltet werden können.
Die Preisträger wurden im Rahmen der MEMO-Tagung im Beisein von Staatssekretär Karl Peter Brendel (Innenministerium NRW) vorgestellt. Es handelt sich um die Stadt Bochum, den Kreis Warendorf, sowie die Städte Bocholt und Rhede. Die Stadt Rhede erhielt zusätzlich die Auszeichnung für die Barrierefreiheit. Den besten Intenetauftritt im Bereich Wirtschaftsförderung stellt die Stadt Herne bereit.
Kontakt
Stand: 07.07.2006














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