Studientag >>Zwangsheirat oder romantische Liebe - was heißt das für Frauen?<< am 25. November 2006

Auf der politischen Agenda der Landesregierung ist die Bekämpfung "häuslicher Gewalt" ein wichtiges Ziel, dem neben der verbesserten zivilgesellschaftlichen Integration Zugewanderter höchste Bedeutung beigemessen wird. Die individuelle Wahlfreiheit im Hinblick auf Ehe und Partnerschaft und das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung stehen hierbei im Zentrum der Betrachtung.

Unter dem Titel "Zwangsheirat oder romantische Liebe" widmeten Fachfrauen und -männer sich an diesem Studientag - durchaus kultursensibel - der Frage, ob dieses "Recht" auch allen zugewanderten Frauen und Mädchen offen steht oder durch kulturell legitimierte Verhaltensnormen eingeschränkt wird. Sie lernten und diskutierten am 25. November gemeinsam, informierten sich über unterschiedliche Modelle der Paarbildung um schließlich eine Handlungsgrundlage zu verabreden, die möglichst allen jungen Frauen den Weg eröffnet, über sich, ihr weiteres Leben und den eigenen Körper selbst zu entscheiden, beispielsweise durch Inanspruchnahme öffentlicher Beratung und Hilfe.

Der Studientag war eine Kooperationsveranstaltung des Runden Tisches gegen häusliche Gewalt und der Gleichstellungsstelle der Stadt Mülheim an der Ruhr. Die Veranstaltung wurde gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.

Im Anschluss an diese Veranstaltung zeigte das Frauenplenum Mülheim an der Ruhr anlässlich des weltweiten Aktionstages "Nein zu Gewalt an Frauen" gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Studientages "Flagge"!

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Stand: 03.08.2007

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