Sturmtief "Irmela" am 21. November
Am Freitag mittag hatte das Sturmtief auch Mülheim erreicht und im gesamten Stadtgebiet seine Spuren hinterlassen. Personen kamen aber glücklicherweise nicht zu Schaden.
Von 12.30 Uhr bis gegen 17.00 Uhr musste die Mülheimer Feuerwehr ungefähr 50 mal ausrücken, um umgestürzte Bäume und lose Dachpfannen beiseite zu räumen. Insgesamt waren 60 Kräfte, davon 15 Mann der Freiwilligen Feuerwehr, mit Drehleitern und Kettensägen im Einsatz.
Die spektakulärsten Einsätze waren unter anderem auf der Duisburger Straße, wo ein Baum in Höhe des Blötter Weg die Oberleitung der Straßenbahnlinie 901 heruntergezogen hatte und auf der Salieristraße, ebenfalls in Broich, wo sich ein Baum längs auf einen Mercedes SLK gelegt hatte. Nach Beseitigung durch die Freiwillige Feuerwehr war das Fahrzeug sogar wieder fahrbereit.
Versperrte Fahrbahnen gab es auch auf der Akazienallee, dem Oppspring, der Witthausstraße, dem Oemberg und der Karlsruher Straße. Hinzu kamen viele Bäume, die entwurzelt oder umgeknickt Gehwege versperrten und auf Privatgrundstücken und in Gärten lagen.
An der Monning hatte sich ein Baum gegen die Dachkante eines Wohnhauses gelegt, gerade als die Dachdecker die Sanierung des Daches beendet hatten. Noch vor Ort, konnten Sie direkt die beschädigten Dachpfannen wieder austauschen. Für die Beseitigung des Baumes allerdings muss der Hauseigentümer eine Fachfirma beauftragen, da das Gelände mit Fahrzeugen der Feuerwehr nicht zu befahren ist.
Bis 17.00 Uhr waren die meisten Einsatzstellen abgearbeitet. Vereinzelte noch eingehende Anrufe wurden aus dem "normalen" Dienstbetrieb erledigt.
Insgesamt gab es bis in den Sonntag hinein nur noch fünf Einsätze mit umgestürzten Bäumen und losen Gebäudeteilen. Viele Schäden wurden aber erst gar nicht gemeldet und von den Eigentümern in Eigenleistung beseitigt.
Kontakt
Stand: 28.11.2008













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