Tag der Mülheimer Hilfsorganisationen auf dem MüGa-Gelände

Das offizielle Plakat zum Tag der Mülheimer Hilfsorganisationen 2011

Die Mülheimer Hilfsorganisationen engagieren sich im Sanitätsdienst, Katastrophenschutz und in vielen anderen Bereichen.
Einen spannenden Einblick in ihre abwechslungsreiche Arbeit haben sie am Sonntag 15. Mai 2011 von 11 bis 18 Uhr im MüGa-Park gegeben.

Mit dabei waren die sieben Mülheimer Hilfsorganisationen:
das Deutsche Rote Kreuz, die Deutsche  Lebensrettungs-Gesellschaft, die Malteser, die Johanniter Unfallhilfe, die Freiwillige Feuerwehr, das Technische Hilfswerk und die Notfallseelsorge.

 

Dieser Tag zeigte auch, wie gut die Zusammenarbeit zwischen den Hilforganisationen funktioniert.

Die Besucher wurden von den Helferinnen und Helfern der Hilfsoranisationen auf der großen MüGa-Wiese begrüßt. Mit einem Großaufgebot von über 100 Helferinnen und Helfer wurde ein Massenanfall von Verletzten simuliert.

Der Tag begann mit einem gemeinsamen Aufmarsch der "Blaulichter" und Begrüßung der Besucher durch die Helfer der Organisationen. In einer gemeinsamen Aktion der Jugendorganisationen wurde ein Grillunfall mit echtem Feuer simuliert.

Was passiert, wenn man den Grill nachlädt? Ein Grillunfall wurde simuliert. Die Darstellung von Verletzten sollte so realistisch wie Möglich sein.

Die Besucher erwarteten viele Infostände, Mitmachangebote und Rettungsübungen rund um die große MüGa-Wiese. Die Hilfsorganisationen demonstrierten dort unter anderem die Vorgehensweise und Koordination bei einem Massenunfall und ermöglichten so einen detaillierten Einblick in das Zusammenspiel der einzelnen Organisationen.

Bis zu 50 Verletzte und Betroffene können innerhalb kürzester Zeit versorgt werden. Die Notfallseelsorge präsentierte sich als wichtiges Glied im Mülheimer Katastrophenschutz.

Als Highlight des Tages landete um 14.00 Uhr der Rettungshubschrauber Christoph 9 auf der großen MüGa-Wiese und durfte im Anschluss an das Landemanöver ganz aus der Nähe bestaunt werden. Die Moderatoren wurden den ganzen Tag von der Mülheimer Stuntfrau Miriam Höller begleitet und unterstützt. Einfach erfrischend waren immer wieder ihre Fragen zum ablaufenden Programm. Ganz toll war das Interview mit dem Hubschrauberpiloten der Bundespolizei, bei der vor allem die jungen Besucher viele Fragen loswerden konnten. Ganz realistisch und spektakulär der "Abgang": Der Hubschrauber wurde zu einem Notfall gerufen und musste "alarmmäßig" starten.

Der Anflug des Rettungshubschraubers Christoph 9 war ein Highlight der Veranstaltung Rettungsdienst zum Anfassen: Auch der Hubschrauber durfte von ganz Nah bestaunt werden.

Außerdem konnten die Besucher eine Autorettung verfolgen, bei der die Insassen des verunglückten, brennenden Fahrzeugs mit hydraulischen Scheren und Spreizern aus dem Fahrzeug befreit wurden. Selbstverständlich durften an diesem Tag auch die verschiedenen Fahrzeuge wie zum Beispiel Rettungs- und Krankenwagen einmal "ungefährdet" aus der Nähe bestaunt werden.

Diesmal wurde sogar ein echter PKW-Brand gelöscht. Zur Befreiung des Verunfallten werden die Fahrzeugteile mit den hydraulischen Geräten herausgetrennt.

Wer einmal mit einem Rettungsboot über die Ruhr flitzen wollte, war im unteren Bereich der MüGa auf Höhe der Stadthalle genau richtig. Mit der Bergung von verunglückten "Matrosen" nach einem Bootsbrand und der Suche durch Rettungstaucher wurde hier eine eindrucksvolle Übung dargestellt. Auch hier wirkten die Jugendorganisationen in einer gemeinsamen Übungen mit.

Die Verletzten des Wasserunfalls werden von der Jugend des Rettungsdienstes versorgt. Einfach erfrischend waren immer wieder die Fragen der Mülheimer Stuntfrau Miriam Höller zum ablaufenden Programm.

Ein buntes Rahmenprogramm sorgte für weitere Unterhaltung, unter anderem wieder mit dabei waren das beliebte Kistenklettern der Freiwilligen Feuerwehr und das Spielmobil der AWO. Auf der gesamten Veranstaltungsfläche waren weiterhin den ganzen Tag unterhaltsame Walk-Acts und Skotty, der singende Eismann, unterwegs.

Beim Kistenklettern ging es manchmal ganz schön hoch hinaus. Die Walking Hats liefen den ganzen Tag über das Gelände und unterhielten die Besucher mit alten und neue Hits auf ihre besondere Art.

(Fotos: Freiwillige Feuerwehr Mülheim, DRK Mülheim)

Für das leibliche Wohl und kühle Getränke war selbstverständlich gesorgt. Unterstützt wurde die Veranstaltung auch in diesem Jahr von der Mülheimer Stadtmarketing und Tourismus GmbH.

Wie immer fand die Veranstaltung bei allen Beteiligten großen Anklang und zeugte erneut von der in Mülheim gelebten guten Zusammenarbeit der sieben Hilfsorganisationen, DLRG, DRK, Freiwillige Feuerwehr, JUH, Malteser, Notfallseelsorge und THW.

Kontakt


Stand: 08.08.2011

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