Tag der offenen Tür am 25. September 2010

"Tag der offenen Tür" der Feuerwehr Mülheim auf der neuen Hauptfeuer- und Rettungswache am Samstag 25. September 2010

Von 11 bis 18 Uhr sorgten fast 80 Feuerwehrangehörige aus der Freizeit neben den 40 diensthabenden Einsatzkräften und fast 50 Mitwirkenden von Freiwilliger und Jugendfeuerwehr für ein volles Programm. Angeboten wurden neben Grillwurst und Steaks, Kaltgetränken und Bier vom Fass auch Kaffee und Kuchen von den Eltern der Jugendfeuerwehr.

Die Mülheimer Feuerwehrleute präsentierten sich vor einer imposanten Kulisse.
Der Besucherandrang war so groß, dass sich vor den Imbiss-Ständen manchmal lange Schlangen bildeten.

Geschätzte 5000 Besucher waren der Einladung gefolgt und wollten sich die neue Feuerwache ansehen. Gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr waren die Mülheimer Bürger zum Tag der offenen Tür am Samstag 24. September eingeladen worden.

Für das leibliche Wohl war gesorgt. Der Andrand war so groß, dass Würstchen und Steaks mehrmals nachgeordert werden mussten. Über 5000 Besucher aus Nah und Fern waren zum ersten Tag der offenen Tür auf die neue Feuerwache gekommen.

Fachabteilungen, wie der Vorbeugende Brandschutz gaben an ihren Infoständen Auskünfte zur Brandverhütung und erklärten an einem Rauchdemohaus die Ausbreitung von Brandrauch in einem Gebäude. Sehr gefragt waren Informationen über Rauchmelder und Feuerlöscher. Mit einer Brandsimulationsanlage wurde der Zerknall von Spraydosen im Feuer vorgeführt und gezeigt, warum man brennendes Frittierfett niemals mit Wasser löschen sollte.

Spannend waren natürlich auch die vielen verschiedenen Brandversuche. So sieht es aus, wenn man Wasser in brennendes Fett gießt...

Aus dem Bereich des Einsatzdienstes gab es Informationen zum Atemschutz, zur Einsatz- und Schutzkleidung und Einblick in die Schlauchwäsche.

Im Innern des Schlauchturmes gab es die moderne Schlauchwasch- und Trocknungsanlage zu besichtigen. Natürlich waren viele Besucher neugierig auf die neue Feuerwache.

Selbstverständlich durften auch die Einsatzfahrzeuge bestaunt werden. Anfassen und Aufsitzen war erlaubt und erwünscht. Eine Einheit in der Atemschutzübungsstrecke war nur eines von vielen Highlights. Den Parcours durch die 100 Meter lange Kriechstrecke wollten vor allem die jungen Besucher testen.

Nicht nur auf dem Hof, auch im Gebäude gab es viel Neues zu sehen. Immer eine Attraktion für die jungen Besucher: Das Kistenklettern. Manchen Besuchern waren die Feuerwehrfahrzeuge dann doch zu groß...

Außerdem gab es viele Vorführungen der Einsatzkräfte:
Im neuen Brandübungshaus wurde ein Zimmerbrand gelöscht und eine Person mit der Drehleiter vom Dach gerettet.

Die Zuschauer auf der Galerie hatten den besten Blick. Die Dachterasse gehört zum Gerätehaus der freiwilligen Feuerwehr.
Oben (im Korb der Drehleiter) wurde gerettet, unten wurde gelöscht.

Verletzte mussten mit hydraulischen Scheren und Spreizern aus einem Unfallfahrzeug befreit werden und am Kesselwagen wurde ein Chemie-Unfall simuliert.

Auch auf Details wurde geachtet. Die Verletztendarstellung sollte so realistisch, wie möglich sein.
Zur besseren Versorgung des Verunfallten musste das Dach abgetrennt werden.
Der Patient wird dem Rettungsdienst übergeben. Die Sicherheitsmaßnahmen auf einen Blick: Stützen stabilisieren das Fahrzeug. Scharfe Kanten werden abgedeckt und auch ein Airbagschutz ist angebracht.

In einer "Feuerwehr-Modenschau" wurden die vielfältigen Aufgaben und Einsatzbereiche der Feuerwehr anhand der Einsatzkleidung dargestellt.

Die verschiedene Schutz- und Einsatzkleidung hier einmal ganz kompakt.
Auch bei der Jugendfeuerwehr werden laute Kommandos gegeben.

Auch die Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr durfte in einer kleinen Löschübung zeigen, wie gut sie bereits mit Schläuchen und Strahlrohren umgehen können.

Eine weitere Attraktion neben den Einsatzübungen war das Erklimmen des Schlauchturmes mit der Hakenleiter. Spektakulär war auch das anschließende Abseilen vom vernebelten Turm.

Wer wollte, durfte auch einmal Feuerwehrmann oder -frau spielen Mit der Hakenleiter geht es theoretisch unendlich nach oben. Nach dem Aufstieg mit der Hakenleiter erfolgte ein spektakulärer Abgang mit der Rettungsleine.

An der Brandschutzerziehung, wie sie die Feuerwehr Mülheim bereits seit über 10 Jahren in den Kindergärten betreibt, konnten die kleinen Besucher in "Schnupperkursen" teilnehmen.

Auch Brandschutzerziehung für die Vorschulkinder wurde angeboten.
Auch bei der Vorführung der Jugendfeuerwehr hatten sich viele Interessenten versammelt.

Weiterhin stellten verschiedene Firmen ihr Equipment vor. Hier waren unter anderem ein Brandschutzmobil, Feuerlöscher, Modellfahrzeuge und eine Feuerwehrhelm-Ausstellung zu sehen.
Am Luftballonwettbewerb der Sparda Bank West nahmen fast 2000 Kinder teil. Auch Kistenklettern und Wasserspritzen durften selbstverständlich nicht fehlen.

Für jeden war etwas dabei: Kistenklettern, Wasserspritzen und natürlich jede Menge Technik.
Auch die Info-Stände in den Hallen waren gut besucht.

Zwischendurch waren auch ungewöhnliche Klänge zu hören:
Die Rhine Power Pipe Band marschierte mit Dudelsäcken und Trommeln über das Gelände. Was aber kein Zufall war, denn ein Mitglied der schon mehrfach ausgezeichneten Band ist Brandmeister bei der Berufsfeuerwehr.

Luftballonwettbewerb der Sparda Bank West. Der Gewinner konnte sich über ein Fahrrad freuen.
Zur Abwechslung gab es zwischendurch auch fremde Töne: Die Rhine Power Pipe Band.

Die Gäste auf dem Gelände an der alten Dreherei sollten erfahren, warum das Gebäude diese Größe brauchte. Alle zeigten sich beeindruckt und ließen sich überzeugen. Es war für die Meisten unvorstellbar, dass das alles hier vorher in der alten, kleinen Wache an der Aktienstraße untergebracht war.

Die Fahrzeuge konnten von Außen und Innen bestaunt werden. Im Vordergrund die Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr.

Wir glauben, dass die Mülheimer nach dieser unterhaltsamen und informativen Veranstaltung ihre neue Feuerwache angenommen haben und freuen uns schon jetzt auf den nächsten Tag der offenen Tür in zwei Jahren.


Ich darf Dich bitten, sich, in Bezug auf meine Bitte, und für die Klärung weiterer Fragen an
Frau Susanne Neupert (Leiterin der Marketing / Unternehmenskommunikation der Contilia Gruppe)
Tel.: 305 – 2757
E-Mail: S.Neupert@contilia.de
zu wenden.

Kontakt


Stand: 08.08.2011

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