Tag des offenen Denkmals am kommenden Sonntag (8. September)

Interessante Erläuterungen zu Aspekten der (Bau-)Geschichte Mülheims erwartet die Besucher zum diesjährigen Tag des offenen Denkmals in Mülheim an der Ruhr.
In der Freilichtbühne an der Dimbeck informiert der Verein „Freunde der Europa-FreilichtBühne Mülheim an der Ruhr“ zwischen 11.00 und 16.00 Uhr mit einem Infostand über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der aus den 30iger Jahren stammenden Anlage.


Um 11.00, 13.00 und 15.00 Uhr finden außerdem Führungen durch den Park statt.
Die besonderen Qualitäten von Freilichtbühne und Park sollen nicht nur den Mülheimer Bürgern nahe gebracht werden. Seit Ende letzten Jahres arbeiten acht große Ruhrgebietsstädte in einem Projekt unter dem Titel „Städteregion Ruhr 2030„ zusammen. Die Darstellung verschiedener historischer Stadt- und Grünräume aus den Teilnehmerstädten in einem zum Tag des Denkmals herausgegebenen Faltblatt verdeutlicht schlaglichtartig die Vielfalt der Siedlungsgeschichte des Ruhrgebiets als gemeinsames Entwicklungspotential für die Zukunft. Das Heft ist zugleich ein Leitfaden, der auch nach Mülheim und zum Dimbeckpark führt. Das Faltblatt ist bei der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Mülheim (Rathaus, Zimmer 376) erhältlich und liegt auch am Tag des offenen Denkmals vor Ort aus.
Die Siedlergemeinschaft Mausegatt hat sich ebenfalls wieder etwas Besonderes einfallen lassen. Besucher der Siedlung werden nicht nur anhand einer kleinen Ausstellung über die Entstehung und Entwicklung der Siedlung Mausegatt unterrichtet (zwischen 11.00 und 16.00 Uhr), sondern können an einer der Fahrrad-Exkursionen teilnehmen, die zu verschiedenen Standorten des Bergbaus im Umfeld der Siedlung führen. Wer sich also unter sachkundiger Anleitung auf Spurensuche zur Mülheimer Geschichte des Kohlenbergbaus begeben will, findet sich per Rad entweder um 11.00 oder um 14.00 Uhr an der Grubenlok auf der Grünfläche Mausegattstraße/ Ecke Ludwigstrasse ein.


Außerdem öffnet der Bismarckturm zwischen 11.00 und 16.00 Uhr seine Pforten. Es lockt neben der schönen Aussicht ins Ruhrtal auch eine Besichtigung des Atelierräume des Künstlers Jochen Leyendecker.

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Stand: 04.09.2002

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