Telefonumfrage im Rahmen des Mülheimer KulturDialogs
Im Rahmen des Mülheimer KulturDialogs wurde im Jahr 2002 mit den Kultur- und Kunstschaffenden, mit Kulturvereinen und -initiativen, aber auch mit den Bürgerinnen und Bürgern darüber diskutiert, wie die Kunst und Kultur in unserer Stadt lebendig zu erhalten und weiterzuentwickeln ist. Die aus diesem Dialog gewonnenen Erkenntnisse fasste die Kulturverwaltung in der Beschlussvorlage "Grundlagen, Ziele undPerspektiven und Handlungsempfehlungen für die Kultur der Stadt Mülheim an der Ruhr" zusammen, die nach intensiver kulturpolitischer Beratung vom Rat der Stadt mit überwältigender Mehrheit beschlossen wurde. Rückblickend lässt sich feststellen, dass auf dieser Basis ein breiter Konsens unter den Kultur- trägern und der Kulturpolitik entstanden ist.
Der Mülheimer KulturDialog soll nach nunmehr fünf Jahren fortgeführt werden. Um die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger sicherzustellen, hat der Kulturbetrieb das Sozialwissenschaftliche Umfragezentrum Duisburg (SUZ) beauftragt, im August 2007 eine repräsentative Telefonumfrage durchzuführen.
Dabei wird der Stellenwert der Kultur für die Mülheimer untersucht. Einige Fragen sind bereits vor fünf Jahren gestellt worden: Welche kulturellen Einrichtungen kennen und nutzen die Befragten? Welche Angebote gefallen ihnen und was vermissen sie? Haben sich Einschätzungen und Anforderungen oder der Aktionsradius verändert?
Aktuell interessiert, inwieweit die Ernennung des Ruhrgebietes zur Kulturhauptstadt 2010 von der Bevölkerung bereits wahrgenommen wird. Welche Erwartungen hat man an dieses Jahr für die Region, für die Stadt Mülheim an der Ruhr und ganz persönlich. Liegen noch Potentiale brach und wie können diese aktiviert werden.
Das sind die wesentlichen Fragestellungen, die in einem rund 15-minütigen Telefoninterview angesprochen werden. So soll die Wichtigkeit der einzelnen Einrichtungen verglichen werden, um festzustellen, wo Unterstützung notwendig ist oder wo Einsparungen möglich sind.
Nach dem 9. August werden 700 Mülheimer Haushalte angerufen. Die Stadtverwaltung bitte die Angerufenen um Beteiligung, damit die zukünftige Kulturplanung im Sinne der Bürgerinnen und Bürger weiterentwickelt werden kann.
Kontakt
Stand: 02.08.2007













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