Transparenz bei Verbrauch und Kosten in städtischen Gebäuden

REM-Energie-Monitoring von innogy soll Einsparpotenziale aufzeigen

Logo der innogy SE (ehemals RWE)- Sponsoringpartner der Stadt Mülheim an der RuhrMit dem REM-Energie-Monitoring von innogy können der Energieverbrauch und die Energiekosten für sechs Liegenschaften der Stadt (Otto-Pankok-Gymnasium, Hallenbad Süd, innogy Sporthalle, Schulzentrum Broich, Technisches Rathaus, Historisches Rathaus) transparent dargestellt werden. Das System liefert hierzu seit 2011 genaue Angaben über den zeitlichen Verlauf des Verbrauches. Daraus können Empfehlungen für ein zu optimierendes Nutzerverhalten, sowie Hinweise für Einsparpotenziale bei Verbräuchen abgeleitet werden.

Die sechs Liegenschaften spiegeln einen Gebäudemix von unterschiedlicher Nutzung (Schule, Verwaltung und Sport) und Gebäudealter wieder. Die Schul- und Verwaltungsgebäude und die Sporthalle repräsentieren eine Nettogebäudefläche von insgesamt zirka 80.000 Quadratmeter (m²), das Hallenbad eine Beckenoberfläche von rund 500 m².
„Da in den einzelnen Gebäudeteilen nicht flächendeckend Unterzähler für Strom, Nahwärme und Wasser vorhanden sind, konnten bislang die Teil-Energieverbräuche nicht erfasst werden“, so der ImmobilienService der Stadt.
Ein Beispiel aus den Ergebnissen des Energie-Monitorings ist, dass der jährliche witterungsbereinigte Energieverbrauch für Heizenergie  am Otto-Pankok-Gymnasium im Durchschnitt etwa 290.000 Kilowattstunden (kWh) weniger als noch im Basisjahr 2009 beträgt. Die damit verbundene CO²-Reduzierung liegt bei rund 50 Tonnen CO pro Jahr. Diese Einsparungen gelten ebenfalls für Strom (15.000 kWh / 8,5 Tonnen CO²) und Wasser (900 Kubikmeter / 333kg CO²). Vergleicht man den Bezug aller Objekte vom Basisjahr 2009 mit dem von 2016, reduzierte sich der Einsatz der Energieträger (Strom, Heizenergie, Wasser) durchschnittlich um zirka 15 Prozent. Diese Erkenntnisse waren nur durch den Einsatz der innogy-Technik möglich.
Um weiteres Einsparungspotenzial auszuschöpfen, wurde das Historische Rathaus im Sommer 2016 ebenfalls auf das Energie-Monitoring-System „aufgeschaltet“.

Technischer Hintergrund:
Um insgesamt die elektronische Datenaufnahme zu ermöglichen, wurden durch innogy SE die technischen Voraussetzungen in allen Gebäudeteilen der Liegenschaften geschaffen. Außerdem wurde der Stadt Mülheim an der Ruhr durch innogy SE eine Softwarelösung zur Verfügung gestellt, die es ermöglicht, Verbrauchsmengenabweichungen sichtbar zu machen und und über das REM-Energie-Monitoring von innogy SE auszuwerten. So wird beispielsweise die von einer Nahwärmestation bereitgestellte Wärme in den Verteilungen über sogenannte Wärmemengenzähler separat für die einzelnen angeschlossenen Gebäudeteile mittels Datenlogger erfasst und über Datentransfer zentral die Daten gesammelt. Analog dazu erfolgt die Datenaufnahme und der Datentransfer auch für die vorhandenen Strom- und die Wasserzähler. Die Heizenergie- und Stromwerte werden Tag genau automatisiert über die vor Ort installierten Datenlogger zum Energie-Monitoring von innogy SE (REM) gesendet. Auf diese Weise können alle erfassten Zähler wie zum Beispiel der Wärmeverbrauch der Realschule am Schulzentrum Broich, getrennt erfasst und ausgewertet werden.

Bei Rückfragen zu dem REM-Energie-Monitoring wenden Sie sich gerne an den unten genannten Ansprechpartner.

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Stand: 16.05.2017

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