Treffen der OB's aus Mülheim und Essen mit dem Polizeipräsidenten

Gespräch zu Sicherheitskonzept nach Anschlag auf Barcelona

Polizei, Polizei Essen/Mülheim a.d. Ruhr 19.06.2013 Foto: Walter SchernsteinAm vergangenen Freitag (25.8.) trafen sich Oberbürgermeister Ulrich Scholten, Stadtdirektor und Ordnungsdezernent Dr. Frank Steinfort sowie Ordnungsamtsleiter Bernd Otto mit dem Polizeipräsidenten Essen/Mülheim Frank Richter und ihren Amtskollegen in Essen, um gemeinsam über mögliche Sicherheitskonzepte und Gefährdungsbewertungen nach dem Anschlag auf Barcelona zu sprechen.

Nach dem Treffen kann Folgendes gesagt werden: Beide Kommunen sind mit dem für sie zuständigem Polizeipräsidium, auf verschiedenen Arbeitsebenen, in ständigem Kontakt in allen Sicherheitsfragen, insbesondere vor dem Hintergrund terroristischer Bedrohungen.

Die Polizei Essen/Mülheim und die beiden Städte sind professionell aufgestellt, überprüfen ihre Sicherheitskonzepte aber ständig und gleichen sie, falls notwendig, an.

"Den Terroranschlag in Barcelona haben wir zum Anlass genommen, uns nochmals zu überprüfen. Die abstrakte Gefahr eines Anschlages besteht auch für Deutschland. Für uns hat der Schutz der Bürgerinnen und Bürger höchste Priorität. Insbesondere bei geplanten Veranstaltungen werden im Rahmen des Genehmigungsverfahrens alle möglichen sinnvollen Sicherheitsmaßnahmen geprüft und umgesetzt", so Oberbürgermeister Ulrich Scholten und Polizeipräsident Frank Richter unisono.
"Wir arbeiten mit Augenmaß; ein Restrisiko bleibt aber, weil (präventive) Gefährdungsbewertungen immer relativ unbestimmt bleiben. Bei konkreten Hinweisen wird selbstverständlich sofort gehandelt", bestätigt Ordnungsdezernent Dr. Frank Steinfort.

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Stand: 28.08.2017

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